Nachforschungen in Gareth (3)

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Nachforschungen in Gareth (3)
Gareth, Mittelreich

Praios lacht vom Himmel (für manche Helden). Alawin und Xolame fragen sich wo Dariyon ist, nehmen aber an er habe endlich bei Gyldana gepunktet und deshalb nicht bei ihnen im Hotelzimmer übernachtet. (Autsch)

Alawin, Xolame und Praiala treffen sich frühmorgens (nach der Morgenandacht in der Stadt des Lichts) zum Frühstück im Hotel Handelsherr.

Praiala bemerkt, dass das Hotel eine Anlaufstelle für Informanten/Spitzel und Geheimagenten der KGIA ist und daher können die Helden davon ausgehen, dass keine Gespräche hier nur unter den Helden geführt werden.
Das Hotel ist auch ein beliebter Treffpunkt für Informanten und Leute vom Aventurischen Boten, die sich in Separees treffen um Informationen auszutauschen und weist die anderen Helden in ihrer subtlichen Art und Weise darauf hin.

Die Erlaubnis für den Besuch der verbotenen Teile der Bibiliothek der Magierakademie gilt nur für den 9. und 10. Ingerimm, weshalb die Helden beschließen, sich zur Magierakademie zu begeben.

Praiala schreibt eine Nachricht, die sie durch einen Boten an Idras Onkel übermitteln lässt, falls er weiß wo sich Idra aufhält um sie zu informieren, wo die Helden inzwischen nächtigen.

Auch Alawin kommt mit – die Aufnahmezeremonie ist inzwischen vorüber, daher können nun alle Helden das Gelände der Akademie betreten.
Sie wenden sich zur Bibliothek und fragen nach Darion – und anschließend nach Gyldana.

Gyldana sagt, dass Dariyon nicht anwesend ist und sie hat ihn auch seit dem 8. nicht mehr gesehen.

Sie geht mit den Helden in die Kellergewölbe um nachzusehen, ob Dariyon im verschlossenen Teil der Bibliothek ist.

Im Vorbeigehen bemerkt Paraiala eine Steineichenholztür mit einem Messingschild, das ein Wappen mit einem schwarzen Auge trägt. Sie erinnert sich das Siegel auch auf einem Brief in der Schreibstube von Idra’s Onkel gesehen zu haben. Als sie Gyldana danach fragt erzählt diese, daß es das Wappen des geheimen Ordens des schwarzen Auges zu Punin sei. Die Bibliothekarin erzählt, daß der Orden durch das “Schwarze Auge zu Punin” die Macht besitzt an beliebige Orte zu sehen. Der Orden berät die Kaiser des Mittelreiches, insbesondere bei geheimen und magischen Angelegenheiten.
Der Raum war früher ein Beratungsraum, dieser wurde aber inzwischen verlegt und wird nicht mehr genutzt. Gyldana öffnet die Tür und gewährt den Helden einen kurzen Blick in die verstaubte, ungenutzte Ratskammer.

Die Helden folgen schließlich weiter dem Gang auf der Suche nach Dariyon.

An der Aservatenkammer vorbei, führt der Weg weiter in die abgeschlossene Bibliothek, Dariyon ist dort aber nicht zu finden. Als Praiala bei den Armati und Magistern nachfragt ob Dariyon gebeten hat, daß ihn jemand in den “Giftschrank” der Bibliothek begleitet und ihm die Türen öffnet, bestätigen diese, dass Dariyon auch am Vortag nicht hier war.

Xolame erzählt, daß sie mit Dariyon bei “Thaok’s unglaublichem Zauberladen” war und vermutet, daß der Magier vielleicht dort sein könnte. Die Helden beschließen dorthin zu gehen und lassen sich von Gyldana neuerlich den Weg beschreiben. Unterwegs erinnert sich Alawin an seine frühere Reisegefährtin Ifirez und, daß sie mit einem Segen um “Hilfe in der Not” gebetet hat um eine verloren gegangene Person zu suchen. Das letzte Mal damals im tobrischen Valdahon als es ihr damit gelang die in eine Sumpfranze verwandelte Tochter Sari des halbelfischen Müllers Rafardeon Weidensang zu finden. Da sich Alawin erinnert, daß Ifirez dafür einen persönlichen Gegenstand der gesuchten Person benötigte und sie soetwas von Dariyon nicht haben gibt er den Gedanken jedoch einstweilen wieder auf.

Am Weg tritt ihnen ein verwahrloster Mann entgegen, der sie warnt, dass sie ihre Nasen nicht in Dinge stecken sollen, die sie übersteigen, ehe er in der Menge und den Gassen verschwindet.

Nachdem die Helden dem Grolm Thaok 2,5 Dukaten aus der Gruppenkassa bezahlt haben, erzählt er ihnen, dass Dariyon gestern Vormittag in seinem Laden war.
Als Dariyon gegangen ist hat Thaok von draußen Stimmen gehört und dann einen dumpfen Schlag. Als er durch das Fensterloch der Eingangstür gelugt hat konnte er eine Frau in dunkler Rüstung sehen die über Dariyon gebeugt war. Scheinbar hatte sie ihn mit einem Zweihänder niedergeschlagen denn sie hielt eine große, blutige Klinge in der Hand und der am Boden liegende Dariyon blutete aus einer schweren Kopfwunde.
Hinter den beiden erkannte Thaok eine art unheimlichen Wirbel am Boden der Gasse der scheinbar ins Nichts führte. Er glaubt eine Gestalt in der Gasse hinter dem Wirbel gesehen zu haben, ist sicher aber nicht ganz sicher. Der Wirbel ist dann ganz plötzlich verschwunden und die Frau hat Dariyon weggeschleift.
Der Grolm behauptet, daß er die Frau in der dunklen Rüstung noch nie zuvor gesehen hat und weiß nicht, wohin sie Dariyon gebracht haben.

Er versucht den Helden allerlei nützlichen und unnützen Tand anzubieten, jedoch befindet sich nichts darunter, was dabei hilft Dariyon aufzuspüren.

Xolame untersucht währenddessen vor der Türe den Boden und kann bestätigen, daß sich im Dreck der Straße auch Blutspuren finden.

Der Grolm Thaok weiß nichts von weiteren Vorkommnissen, über verschwundene Personen (hier verschwinden immer wieder Leute).

Die Helden kaufen für 130 Dukaten eine Tasche mit 10 (nicht definierten) Alchemistischen Tränken, nach einem leider erfolglosen Versuch Xolames, mit Thaok zu handeln.

Die Helden sehen sich beim Weg aus der Gasse heraus diese genauer an und entdecken eine Schleifspur in der Gasse, diese führt nur bis zu einem Leiterwagen der dort an der Hausmauer steht (dem Aussehen nach schon lange) und endet dann. Der Wagen lässt sich zur Seite schieben, jedoch entdecken die Helden nichts.

Praiala weiß, dass im Südquartier am Traubenmarkt in den Hallen der Aussätzigen ein Versammlungsort / Speisung für Arme ist – ein sehr verrufenes Viertel, in dem sich viele Bettler treffen die man befragen könnte. Die Bettler sind organisiert und man muss dort aufpassen wie man sich verhält – Praiala war aber noch nie dort.

In der Alten Gilde, eine Art Unterweltbande, die einen großen Teil des Südquartiers kontrolliert, gibt es viele Mörder etc, mit denen sich die Helden auch nicht treffen wollen werden.

Paraiala erinnert sich Gerüchte über eine neue Straßenbande gehört zu haben.

Die Helden kehren zu Mittag zur Magierakademie zurück und suchen Gyldana – sie ist gerade am Hesindeplatz beim Mittagessen in der Taverne Smaragdnatter.

Nachdem sie Gyldana berichtet haben, kehren sie zur Magierakademie zurück um den verbleibenden Tag zu nutzen und dort in der verbotenen Bibliothek nach Hinweisen zu forschen.

Praiala kann nur 12 Pkt akkumulieren – Xolame und Alawin befragen die Leute, ob sie auch etwas herausfinden können.
Alawin und Xolame erfahren von einem Adepten der Akademie, daß es vielleicht möglich wäre mittels “Rohal’s Systemen” die Existenz einer Siebtsphärischen Entität durch Berechnung zu bestätigen oder widerlegen. Der Adept vermutet, daß im “Sphärologia” vielleicht sogar direkt Hinweise existieren könnten. Das “Sphärologia” sei das gefährliche Nachfolgewerk von Rohal’s Systemen und wird im Giftschrank der Akademie aufbewahrt.

Die Helden übernachten (Alawin und Xolame im Hotel Handelsherr, Praiala in der Stadt des Lichts).

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Nachforschungen in Gareth (3)
Gareth, Mittelreich

Praiala geht zum Haus von Idra’s Onkel Praiodan von Luring. Dieser ist nicht anwesend, seine Bediensteten sagen ihr, dass der Brief ankam, aber sie nichts von Idra gehört haben.

Die Helden treffen sich zum Frühstück im Hotel und untersuchen dann Dariyon’s Bücher die er im Hotelsafe gelassen hat.

Praiala findet die 13 Lobpreisungen und beschließt sie der Inquisition zu übergeben. Sie findet auch ein Pergament mit einem Index dazu. Da sie nicht weiß wem sie in der Stadt des Lichts trauen kann lässt sie alles weiterhin im Hotelsafe.

Paraiala, Alawin und Xolame gehen schließlich ins Schwert und Panzer und erzählen dort etwas von dem was sie erlebt haben. Ein junger Abenteurer namens Odilbert lauscht den Erzählungen der Gruppe. Bereits jetzt sind schon viele Gerüchte im Umlauf über die Helden und deren Nachforschungen.

Die Helden übernachten (Alawin und Xolame im Hotel Handelsherr, Praiala in der Stadt des Lichts).

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Gareth, Mittelreich

Odilbert sucht die Helden im Hotel Handelsherr auf und erzählt, daß er sich im Südquartier, wo Dariyon verschwunden ist, auskenne. Er bietet seine Hilfe an und so gehen Alawin und Xolame Vormittags mit ihm wieder in besagte Sackgasse. Neben dem Leiterwagen findet Xolame einen Abdruck eines schweren Reiterstiefels im Dreck und einige Blutflecken auf dem Leiterwagen.

Odilbert sieht sich um und findet einen Bettler in Sichtweite des Ausgangs der Sackgasse. Er spricht ihn an und schenkt den Bettler einen Silbertaler. Der Bettler, “der blinde” Seidir, beschreibt, daß er gesehen hat wie Dariyon weggeschafft wurde, und zwar die Brachengasse hinunter Richtung Eslamsweg. Er glaubt, daß die unheimlichen Gestalten diesen dann gequert und gegenüber in die Zwielichtgasse gegangen wären.

Die Helden folgen der Beschreibung und gehen vorsichtig durch die Zwielichtgasse. Plötzlich hören sie das Surren von Bolzen und Odilbert sinkt, von drei Armbrustbolzen getroffen, zu Boden.

Xolame springt in Deckung, Alawin kniet sich zu Odilbert und schützt beide mit seinem Schild. Während Alawin einen Heiltrank heraussucht und ihn Odilbert einflößt lugt Xolame hinter der Deckung hervor und erkennt drei dunkle Gestalten hinter einer mannshohen Mauer die gerade in Deckung gehen, vermutlich um ihre Armbrüste zu spannen. Aufgrund der Bolzenform erkennt Xolame, daß es sich um leichte Armbrüste handelt und kann die Ladezeit einschätzen. Aus dem Gebäude hinter den Helden sind Schreie einer weiblichen Stimme zu hören. Die Zwergin springt hinter der Deckung hervor und sucht einen Eingang in die neben ihnen befindliche Werkshalle, ein Sägewerk. Nachdem Odilbert mit dem Heiltrank gerettet wurde verkriecht dieser sich unter einem Wagen auf dem Bretter aufgestapelt liegen. Alawin versucht Xolame zu folgen, wird dabei jedoch noch von den Armbrustschützen beschossen. Den ersten Bolzen kann er mit dem Schild abwehren, die beiden nachfolgenden treffen ihn.

Im Inneren der Sägewerkshalle ist es düster und voll von Gerätschaften, Sägebänken, Holzstapeln, Säcken mit Sägemehl, Stützbalken und Holzbrettern. Durch ein paar Dachluken fallen einige wenige Lichtstrahlen in die Werkshalle welche durch den vielen Holzstaub in der Luft als Lichtkegel erkennbar sind. Plötzlich hören die Helden ein metallisches Rattern vom hinteren Teil der Halle, dann ein lautes Krachen und Knirschen aus Richtung der Hallendecke.
Als die Helden in die Mitte der Halle gelangen erkennen sie ein secht Schritt durchmessendes, hölzernes Schaufelrad, das sich in Bewegung setzt. Wasser rinnt aus einer großen Zulaufrinne auf das Schaufelrad und beschleunigt dieser. Über ein eisernes Zahnrad beschleunigt das Schaufelrad einen riesigen Mühlstein, wie Xolame schnell erkennt ein Schwungrad das über eine weitere verzahnte Übersetzung dann ein zwei Meter durchmessendes Kreissägeblatt anreibt. An einer schweren eisernen Förderkette, zum Einhängen und heranführen von Baumstämmen, hängt ein Jutesack in dem sich etwas bewegt und Schreie von sich gibt. Die Helden glauben die Stimme ihrer Gefährtin Idra zu erkennen. Xolame erkennt dank ihrer Dämmerungssicht noch drei Gestalten die sich durch den hinteren Teil der Werkshalle entfernen.
“Kümmer du dich um Idra! Ich schnappe mir die Schurken!”, ruft Xolame Alawin zu und folgt den Gestalten. Zwei der Gestalten drehen sich zu Xolame um und fangen sie ab während die dritte sich ausser Sichtweite zurückzieht. Die Zwergin bereits bald, daß die zwei Schurken sehr gut mit ihren Kurzschwertern umgehen können, sie zwingen Xolame ins Handgemenge und nutzen Wuchtschläge um trotz der Rüstung erheblichen Schaden anzurichten. Nachdem auch Xolame einige Treffer ausgeteilt hat erkennt sie, daß sie gegen die Beiden vermutlich nicht gewinnen wird und zieht sich Richtung Alawin zurück, ohne von den Schurken verfolgt zu werden.

Alawin hat inzwischen den Jutesack aufgeschnitten in dem sich tatsächlich Idra befindet und festgestellt, daß sie mit Handeisen gefesslt ist, deren Kette durch eines der großen Kettenglieder der Förderkette gehängt ist. Der Mechanismus der Förderkette zieht sie langsam immer näher an das sich rasend schnell drehende Sägeblatt heran. Während Alawin erfolglos versuch die Förderkette mit dem Anderthalbhänder überkopf zu zerschlagen überlegt Xolame kurz und überblickt den Mechanismus des Sägeapparats. Idra ist nur mehr einen Spann von den todbringenden Zähnen des Kreissägeblatts entfernt. Die Helden erkennen rötliches Leuchten aus dem hinteren Bereich der Halle und vernehmen unheimlichen Gesang.
Mit einer Eisenstange gelingt es der Zwergin die Förderkette für kurze Zeit zu blockieren, genug Zeit um damit mit einem gezielten Axthieb ihres Felsspalters die Kette der Handeisen zu durchschlagen. Mit einem geziehlten Stoß wirft Alawin Idra so zur Seite, daß sie bei ihrem Fall nicht in das Sägeblatt kippt.

In genau diesem Moment werden die Helden von einer Druckwelle erfasst als eine gewaltige Staubexplosion durch die Halle fegt und den Großteil des Gebäudes in Brand setzt. Schwer verwundet suchen die Helden den Weg zum Eingang, nur um festzustellen, daß das Tor sich nicht öffnen lässt, vermutlich wurde der schwere Bretterwagen draußen vor das Tor geschoben. Eingeschlossen suchen sie durch das Inferno einen weiteren Ausgang, und hören dabei eine unheimliche Stimme die einem “Feuerteufel Ivash” gebietet “die Feinde des Dreizehnten in dieser Halle zu vernichten”.
Xolame findet eine Treppe zu einem Ausgang in ein gemauertes Nebengebäude, jedoch ist die Treppe durch herabgefallene, brennende Deckenbalken, versperrt. Während Xolame nach einem Weg suchen die Treppe von der Seite her zu erklimmen kommt eine lodernde, menschenähnliche Flammengestalt rasend schnell durch das Inferno auf sie zu. Mit eine aus der Gestalt herausschießenden Stichflamme greift es die Helden an und Alawin stellt sich mit seiner Drachenschuppenrüstung dem Dämon entgegen. Idra ist durch den Schock und die Angst vor dem Feuer wie gelähmt und kauert sich nur in einer Ecke zusammen.

Xolame vermutet, daß sie dem Feuerteufel mit ihrer Axt keinen Schaden zufügen kann und läuft durch die in Flammen stehende Werkshalle zu dem Hebel des Mechanismus der die Wasserzulaufrinne öffnen und sperren kann. Dort stellt sich ihr ein in eine Kutte gehüllter Mann in den Weg. Nach einem kurzen Kampf spaltet Xolame ihm den Schädel mit einem gewaltigen Hieb. Als sie den Wasserzulauf öffnet beginnt wieder Wasser in das durch das Feuer beschädigte Schaufelrad zu fließen.
Alawin und Xolame locken den Ivash zum Schaufelrad und als dieses schließlich unter seinem eigenen Gewicht aus der Verankerung reißt ergießt sich eine großer Wasserstrahl aus der Zulaufrinne in die Halle. Xolame lenkt den Ivash mit einer gezielten Attacke ab und Alawin wirft sich mit seinem Körper gegen den Feuerteufel und reißt diesen mit sich ins Wasser, in dem er sich in Ruß und Rauch auflöst.

Die Helden können sich aus dem Sägewerk retten und zusehen wie der Brand sich allmählich mit Ausbreiten des Wassers löscht. Das Sägewerk ist vollständig zerstört, die Helden jedoch am Leben. Xolame untersucht den Leichnahm des Mannes in der Kutte der den Ivash gerufen hatte. Sie entdeckt eine Spinnentätowierung unter seinem Kinn. Auch Odilbert hat überlebt und brennt darauf Alawin und Xolame zu erzählen was er draussen gesehen hat.

Die Helden stehen vor dem flammenden Inferno der niederbrennenden Halle.
Der Feuerteufel ist in Rauch und Ruß verschwunden.

Ein versuch den Bettler zu finden, der die Gruppe in die Zwielichtgasse geschickt hat, bleibt erfolglos. Die Helden fragen auf der Straße herum ob jemand den “blinden Seidir”, gesehen hat. Ein Beinloser Kriegsversehrter lässt sich den Mann beschreiben und gibt an, ihn hier noch nie gesehen zu haben. Praiala glaubt ihm. Als sie ihm 5 Heller gibt und sich entfernt bemerkt sie, daß der Kriegsinvalide aufsteht und auf seinen völlig unversehrten Beinen davongeht.

Die Helden folgen dem “Beinlosen” und als Xolame ihn an der Tür zu einer Schenke, zum “Lieblichen Yaquir”, einholt erzählt er, dass er vor lauter Hunger nichts weiß. In der Schenke bestellen Xolame und Praiala 5 Schalen Eintopf und almadaner Weißwein dazu. Die Taverne ist äußerst sauber und hübsch, die Speisen und Weine sehr gut, dennoch ist die Schankstube mit recht zwielichtigen Gestalten gefüllt. Die Wirtin, eine hübsche Almadanerin mit braunen Locken und blitzenden grünen Augen, ist sehr freundlich zu dem “beinlosen” Bettler und bringt nach kurzer Zeit den Gemüseeintopf, angereichert mit einer typisch almadanischen, pikanten, geschnittener Hartwurst und stellt einen Korb mit Weißbrot und Oliven dazu. Den Wein bekommen die Helden im Gegensatz zu den anderen Gästen in echten Gläsern serviert.

Verwunderlicherweise scheinen die anderen Gäste hauptsächlich abgerissene Gestalten von der Straße zu sein und trinken aus Holzbechern.
Viele Gäste sehen auch nach Almadanern aus, nachdem der Bettler die erste Schüssel gegessen hat, bestellt ihm Praiala eine zweite. Vom Nebentisch, an dem sich die Leute flüsternd unterhalten, verstehen die Helden ein Wort “Razzia?”
Er erzählt von einer Straßenbande, die in letzter Zeit hier jeder Menge Leute auf die Füße treten – sie nennen sich selbst Sturmratten – manche davon wirklich übel, die anderen nur die üblichen Schläger.
Die besonders schlimmen nennen sich die “Meuchler der Spinne”.
Die Helden bieten ihm an, wenn er ihnen Informationen beschafft, wie man die Sturmratten findet, ihm eine Woche lang Eintopf hier in der Schenke zu bezahlen. Er scheint davon nicht besonders überzeugt und meint, dass er sich das überlegen wird. Die Helden sollen am nächsten Abend wiederkommen.

Die Helden machen sich auf den Weg zurück zu ihrer Unterkunft im Hotel Handelsherr. Auf dem Rückweg in die Altstadt kommen sie bei der Schmiede des Legendären “Schmieds der hundert Helden”, Thorn Eisinger vorbei. Sieben Schmiedegesellen sind hier ununterbrochen an den Essen und Ambossen beschäftigt, Klingen zu fertigen.

Im Hotel Handelsherr versorgen die Abenteurer ersteinmal ihre Wunden, ehe sie übernachten. Xolame übernimmt die erste Wache, Praiala die zweite und die dritte.