﻿{"id":137,"date":"2016-09-22T17:21:38","date_gmt":"2016-09-22T15:21:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dalijna.de\/rpg_sonne\/?p=137"},"modified":"2019-07-05T14:11:17","modified_gmt":"2019-07-05T12:11:17","slug":"auf-der-suche-nach-gwindor-von-honingen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.dalijna.de\/rpg_sonne\/auf-der-suche-nach-gwindor-von-honingen\/","title":{"rendered":"Auf der Suche nach Gwindor von Honingen"},"content":{"rendered":"<div class=\"aventurien-date noselect\">\n    <div class=\"aventurien-date-bg\">\n        <div class=\"aventurien-date-banner\">\n            <div class=\"aventurien-date-banner-month\">RAH<\/div>\n            <div class=\"aventurien-date-banner-day \">2<\/div>\n            <div class=\"aventurien-date-banner-year\">1013 BF<\/div>\n        <\/div>\n        <div class=\"aventurien-date-info\">\n            <div class=\"aventurien-date-info-post\"><a href=\"http:\/\/www.dalijna.de\/rpg_sonne\/auf-der-suche-nach-gwindor-von-honingen\/\">Auf der Suche nach Gwindor von Honingen<\/a><\/div>\n            <div class=\"aventurien-date-info-text\"><\/div>\n            <div class=\"aventurien-date-info-location\">Gareth, Mittelreich<\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n<p>Nach der Festsetzung des verwirrten Gefangenen durch die Stadtgarde kam es zur Verf\u00fcgung gegen den Auftraggeber der Mission, Baron Dexter Nemrod.<br \/>\nDer Gro\u00dfinquisitor wurde durch die Reichs-Kammer-Richterin Efferdane von Ehrenstein einstweilig unter Hausarrest gestellt.<\/p>\n<p>In den darauffolgenden Tagen wurde Praiala, welche in der Stadt des Lichts ein Quartier erbeten hatte, von ihrem direkten Vorgesetzten, Praiodan von Luring, vorgeladen.<br \/>\nDer Inquisitionsrat gew\u00e4hrte Praiala die Indoktrination durch einen Hochgeweihten der Kirchenakademie um Praiala&#8217;s Einsatz in Greifenfurt zu w\u00fcrdigen und auch um sie bei ihrer zuk\u00fcnftigen Arbeit f\u00fcr die Inquisition zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n<div class=\"sp-wrap sp-wrap-default\">\n<div class=\"sp-head\" title=\"Erweitern\">\nLiturgien der Inquisition\n<\/div>\n<div class=\"sp-body folded\">\n<\/p>\n<p>Regeltechnisch darf Praiala an dieser Stelle ohne weiteren Zeitaufwand Liturgien der Heiligen Inquisition, in einem Ausma\u00df von 500 AP, erwerben.<\/p>\n<pre>Empfohlene\/Verf\u00fcgbare Liturgien:\r\n - Wille zur Wahrheit,         Grad IV,  200 AP\r\n - Daradors pr\u00fcfender Blick,   Grad III, 150 AP\r\n - Exkommunikation,            Grad III, 150 AP\r\n - Seelenpr\u00fcfung,              Grad III, 150 AP\r\n - Aurapr\u00fcfung,                Grad IV,  200 AP\r\n - Urischars ordnender Blick,  Grad III, 150 AP\r\n - G\u00f6ttliche Verst\u00e4ndigung,    Grad II,  100 AP\r\n - Sicht auf Madas Welt,       Grad II,  100 AP<\/pre>\n<p>(Notiz: Praiala hat folgende Liturgien gew\u00e4hlt)<\/p>\n<pre> - Seelenpr\u00fcfung,              Grad III, 150 AP\r\n - Urischars ordnender Blick,  Grad III, 150 AP        \r\n - G\u00f6ttliche Verst\u00e4ndigung     Grad II,  100 AP<\/pre>\n<p>\n<div class=\"spdiv\">[Einklappen]<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n<p>W\u00e4hrend dieser Tage erfuhr\u00a0Praiala wor\u00fcber seit diesem Winter in der Stadt des Lichts am meisten gesprochen wurde:<\/p>\n<p>\n<div class=\"sp-wrap sp-wrap-default\">\n<div class=\"sp-head\" title=\"Erweitern\">\nHilberian tritt Reise ins Orkland an\n<\/div>\n<div class=\"sp-body folded\">\n<p><strong>Am Rande notiert<\/strong><\/p>\n<p><em>Elenvina:<\/em> F\u00fcrwahr treffliche Kunde erreichte uns dieser Praiosl\u00e4ufe aus Elenvina: Seine Hochw\u00fcrden, Hilberian vom Gro\u00dfen Flu\u00df, der dortige Hochgeweihte der Heiligen Praioshalle, tritt eine Reise an. Dabei kann er etwas erleben, denn der gute Mann reist nicht etwa auf Pilgerfahrt ins kaiserliche Gareth oder ins liebliche Beilunk, nein, Seine Gnaden haben sich ein g\u00e4nzlich anderes Ziel erkoren: die Steppe der Orklandgreifen.<br \/>\nDas mag \u00fcberraschend klingen, Hochw\u00fcrden vom Gro\u00dfen Flu\u00df haben allerdings eine wahrhaft praiosgef\u00e4llige Begr\u00fcndung, da\u00df er n\u00e4mlich die g\u00f6ttliche Erleuchtung seines minderen Geistes suche, was freilich nur ein Gottgesandter ihm geben k\u00f6nne und auch keinen Grund zur Furcht: Alldieweil habe er dem Herrn Praios treu gedient und weiland viele Wunder getan, d&#8217;rum hoffe er nun auf den Schutz seines Greifenherrn. Nicht mehr denn f\u00fcnf Bewaffnete wolle er als Bedeckung mit sich nehmen, und auch nicht mehr als drei Maultiere. Hochw\u00fcrden reisen zu Fu\u00df, der Marsch soll am 15. Hesinde 20 Hal beginnen. Aufrechte, tapfere und &#8211; die Botenredaktion r\u00e4t&#8217;s mit vorz\u00fcglicher Hochachtung &#8211; waffenkundige Waldl\u00e4ufer m\u00f6gen sich bis dato in Elenvina einfinden, so sie sich dem Unterfangen anzuschlie\u00dfen trachten. (Der Tempelvorsteher zahlt leidlich gut, wohl um gef\u00e4hrlichem Verrat vorzubeugen.)<br \/>\nDer Subsidiarschreiberling SEW Jariels von Gareth teilte mit, da\u00df der Bote des Lichts dem Hochgeweihten von Elenvina alles Praiosgef\u00e4llige und Gute w\u00fcnsche.<\/p>\n<div class=\"spdiv\">[Einklappen]<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n<div class=\"sp-wrap sp-wrap-default\">\n<div class=\"sp-head\" title=\"Erweitern\">\nAus dem Leben des Hilberian\n<\/div>\n<div class=\"sp-body folded\">\n<p><strong>Hilberian Grimm v. Greifenstein und vom Gro\u00dfen Flu\u00df<\/strong><\/p>\n<p>H\u00f6ret nun einiges \u00fcber das Leben Seiner Hochw\u00fcrden Hilberian:<\/p>\n<p>Selbiger ward 32 v. Hal als Kegel des Herzogs Hartuwal Gorwin v. Gro\u00dfen Flu\u00df und seiner Kebse Wallgunde geboren, m\u00f6ge Frau Travia dies kecke Wort verzeihen! Nach dem Tode der gl\u00fccklosen Herzogin Nurimai v. Mendena, die ihrem Gemahl den Prinzen Jast Gorsam geboren und daraufhin die letzten f\u00fcnf Jahre ihres Lebens im herzoglichen Kerker verbracht hotte, worein der z\u00fcgellose Herzog sie in einer Laune hatte werfen lassen, nahm der Herzog die Kebse Wallgunde gleichwohl zur Gemahlin und legitimierte derart den kleinen Prinzen Hilberian &#8230;<br \/>\nDamit der Kegel dem Hause v. Gro\u00dfen Flu\u00df gleichwohl nicht den Hirschenthron streitig zu machen vermochte, schickte der Vater den Jungen auf die Elenviner Praiosschule. Gl\u00fccklicherweise war Prinz Hilberian vom Herrn berufen und ein eifriger, gestrenger und gelehriger Geweihter, der alsbald in Herrn Praios&#8217; Communio allerort angesehen und beliebt war. Ihre erhabene Weisheit, die Heliodai v. Ro\u00dfhagen, accreditierte ihn als Nuntius an verschiedenen F\u00fcrstenh\u00f6fen und sandte ihn schlie\u00dflich in gewichtiger Botschaft aufs ferne Maraskan und ins s\u00fcndige Al&#8217;Anfa, da\u00df seine erhabene Weisheit, der Heliodan,<br \/>\nden Prinzen in seinem achtunddrei\u00dfigsten G\u00f6tterlaufe zum Hochgeweihten von Elenvina bestellte.<br \/>\nDas dortige Amt f\u00fchrt der Prinz in vollkommener Auss\u00f6hnung mit seinem herzoglichen Bruder, an dessen Hofe er ein h\u00e4ufiger und gern gesehener Gast ist, \u00fcberaus accurat, so da\u00df die Halle unter seine \u00c4gide zu einer wahrhaften Trutzburg der Praioskirche und einem der heiligen Orte avanciert ist.<br \/>\nPrinz Hilberian Grimm v. Greyfensteyn und v. Gro\u00dfen Flu\u00df ist Verfasser mehrerer Schriften, u.a. &#8220;Die Kirche und die Greifen&#8221;, &#8220;Die Zw\u00f6lf Heiligkeiten&#8221; und &#8220;De Gurvane&#8221;, eine h\u00f6chst bedeutsame historische Abhandlung \u00fcber den letzten und schw\u00e4chsten der Priester-Kaiser, die durchaus nicht ohne Anspielungen auf die heutige Kriche gehalten ist und die darob von seiner erhabenen Weisheit sowie von der Excellenz des Gro\u00dfinquisitors mehrfach zitiert wurde.<br \/>\nMit seiner j\u00fcngsten Unternehmung einer Reise und Pilgerfahrt ins winterliche Orkland (welch vortreffliche Tapferkeit!) haben Hochw\u00fcrden Aufsehen weit \u00fcber Elenvina und Gareth hinaus erregt.<\/p>\n<div class=\"spdiv\">[Einklappen]<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n<div class=\"sp-wrap sp-wrap-default\">\n<div class=\"sp-head\" title=\"Erweitern\">\nDas Wunder von Greyfensteyn\n<\/div>\n<div class=\"sp-body folded\">\n<p><strong>Das Wunder von Greyfensteyn<\/strong><\/p>\n<p>Im Namen des Heiligen Herrn Praios. Tergillon v. Elenvina, Schreiberling und Geweihter im Gefolge des Herrn Hilberian Grimm v. Gro\u00dfen Flu\u00df. Geschehen am 29. Tsa 20 Hal. Gegeben auf Burg Greyfensteyn, geschrieben von eigner Hand.<\/p>\n<p>Herrn Duradan v. Wildreigen, Gareth. [&#8230;]<\/p>\n<p>Praios und die Elfe vor.<br \/>\nMein lieber Duradan<\/p>\n<p>Noch vermag ich&#8217;s nicht recht zu glauben, was geschehen, doch ist wohl alles wahr; und ich will&#8217;s Dir ab initio getreulichst schildern, auf da\u00df Du&#8217;s den hohen Eminenzen v. Gareth und Wehrheim conferieren m\u00f6gest.<\/p>\n<p>Am 15. Hesinde brachen wir von Elenvina her gegen Mitternacht auf und kamen mit unsrer Bedeckung leidlich voran nebst Herrn Hilberian und uns drei Secretairen ritten f\u00fcnf Waldl\u00e4ufer einher, die uns Wildpret beschaffen und n\u00e4chtens Wache schieben sollten, da\u00df wir am 30. Hesinde bereits in Gr\u00e4flich Winhall anlangten und von dorten unter den Hochrufen und dem Jubel der St\u00e4dter \u00fcber die Tommelbr\u00fccke ins Nostrische einzogen, das hei\u00dft, wom\u00f6glich war&#8217;s auch schon andergastsches Lehnsland, das konnt&#8217; uns keiner recht sagen, denn die Majest\u00e4ten<br \/>\nder K\u00f6nige f\u00fchrten allenthalben einen Waffengang von &#8220;particulairer Importance&#8221;, wie wir weiland vom gekkenhaften Wojwoden v. Eberwildern, der ein St\u00fcck Wegs mit uns einherschritt, erfuhren. [&#8230;]<br \/>\nSchlie\u00dflich hatten wir all das hinter uns und waren auch \u00fcbers Andergastsche hinaus in Andergast hatte die Eminenz des Custos Ordinis Excelsus Herrn Hilberian huldvollst empfangen und auch SM der K\u00f6nig hatte uns von einem wahrhaftigen General willkommen hei\u00dfen lassen!, womit die F\u00e4hrnisse allerorten<br \/>\nerst begannen.<br \/>\nZwar fanden wir noch Gastung auf der Feste Anderstein, einer treuen Wacht gegen die Orken \u00fcbrigens, doch ansonsten waren wir<br \/>\nganz der Wildnis des schaurigen Orklands und der Verl\u00e4\u00dflichkeit unserer schweigsamen Wegf\u00fchrer preisgegeben. Zumal wir nicht auf den Wegen reiten konnten, denn dort trieben die Orken ihr finstres Unwesen, hie\u00df es.<br \/>\nTordochai und Zholochai [&#8230;]<br \/>\nSo zogen wir denn Praioslauf um Praioslauf, der Herr Hilberian auf seinem wei\u00dfen<br \/>\nRosse stets voraus, durch das Dornicht der Messergrassteppe und den fu\u00dfhohen Ifirnsschnee aufs Greifengras zu, wo Ew. Hochw\u00fcrden die heiligen Greifen, um derentwillen wir die Fahrt unternommen, zu treffen hoffte. [&#8230;]<br \/>\nAm 16. Firun hatten wir den Thasch nicht mehr fern, ein greuliches Gebirge, das furchtbar unheimlich deuchte, und eisig kalt war&#8217;s in Herrn Firuns grimmen Winter. Da wies Herr Hilberian frohlockend auf einige Wesen hoch droben in den Winden, wohl hoffend, da\u00df es herrlichen Greifen seien, aber ach, Adelerfrouwen waren&#8217;s, die den Mertwyn grausam raubten und t\u00f6teten.<br \/>\nUnd auch mir schlugen sie eine blutige Wunde, ehe Meister Hilberian einen heiligen Bannspruch gewirkt hatte. [&#8230;]<br \/>\nIn der Nacht ging ein Sturm, und Schnee fiel zuhauf, und am Morgen waren auch Feith und Harmlyn verschwunden, die die dritte Nachtwache gehabt hatten. Das Feuer, gestrenger Ingerimm! hatten sie ausgehen lassen. [&#8230;]<br \/>\nDrei R\u00f6sser hatten wir mittlerweile schlachten m\u00fcssen und waren mittenherinnen im Orklande, und doch hie\u00df Meister Hilberian uns allerstrengst vorw\u00e4rts. Aschfahl sa\u00df er im Sattel und bewegte seine blaugefrorenen Lippen im innigen Gebet und die Sonne schien tags wie nachts Ucuris Sternengold und wies den gefahrvollen Weg. [&#8230;]<br \/>\nUnd siehe, da kam er herab, der Heilige Goldene, und Herr Hilberian sank hinab in seinem g\u00fcldnen Gewand, und wir taten&#8217;s ihm gleich. Der Greif war gro\u00df, m\u00e4chtiger als ein Firunsb\u00e4r, ganz gold und rot und wunderbar.<br \/>\nUnd er hie\u00df uns willkommen, die Weitgereisten, in artigen Worten und mit wohlklingender Singstimme worauf er mit Meister Hilberian von dannen schritt &#8230; [&#8230;]<br \/>\nDer Meister kam herauf an unsre Lagerstatt, nachdem Herr Praios dreimal in caelis gestanden hatte und wir gegen einige Tscharschai gefochten &#8230; voller Erhabenheit befahl er uns, die R\u00f6sser zu z\u00e4umen und hinabzureiten in die Greifenklamm, wo vier Greifen unsrer harrten und uns &#8211; heiliger Praios! &#8211; nach Greyfensteyn mitt\u00e4glich Yrramis&#8217;, das Du wom\u00f6glicht kennst, trugen, das einige Lowanger und Andergaster aus Orkenhand befreit hatten. Was wohl aus den Pferden geworden sein mag? Von Elenvina her haben sie uns getragen; K\u00f6rnchen ward mein Brauner gehei\u00dfen. [&#8230;]<br \/>\nDer Prinz v. Andergast w\u00f6llt uns ergo auf die Order der Majest\u00e4t des K\u00f6nigs ins Andergastsche bringen, was vernehmlich SE Herr v. Hirschstechern befohlen hatt&#8217;, bei seinem Unwillen. Der Prinz Wengel war nun ein Cavallerie-Capitain, [&#8230;], so da\u00df orksche Reiter hinterdreinritten und die ersch\u00f6pften Andergaster wohl noch vorm Tore eingeholt h\u00e4tten, w\u00e4r&#8217; nicht Meister Hilberian hinausgetreten: Der tapfre Mann hatt&#8217; den Sonnenstab in der Rechten und ein Schwert in der<br \/>\nLinken, aufrecht und stolz stand er, und die blinkenden Waffen zum Herrn erhoben da\u00df ein gewaltiger Blitz herausfuhr und inmitten die Orken! Heller als die Sonne war&#8217;s, ganz glei\u00dfend grell und wei\u00df, ein Wunder allenthalben, da\u00df wir dem Heiligen, dem Herrn der Gefilde und der Sph\u00e4ren, dem H\u00f6chsten Greifen, dem K\u00f6nig Alverans und Deres und aller Lande darumherum, dem Meister Praios, eifrig dankten in unsrer Unvollkommenheit.<br \/>\nUnd Herr Hilberian war ohnm\u00e4chtig darniedergesunken, aber sein Antlitz stolz und sch\u00f6n und bitter. [&#8230;] Und der Prinz v. Andergast erhob ihn sodann zum Herrn v. Greyfensteyn, und die S\u00f6ldlinge hie\u00dfen ihn den Grimmen, denn derart war er, nachdem das Wunder vollbracht. Der Meister ging in Clausur. [&#8230;]<\/p>\n<div class=\"spdiv\">[Einklappen]<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<br \/>\n(Wie es scheint hat sich die Geschichte des Hilberian diesen Fr\u00fchling wie ein Lauffeuer in der Gemeinschaft der Gl\u00e4ubigen des ganzen Reiches verbreitet)<\/p>\n<p>Sowie die aktuellen Garether Stadtgespr\u00e4che:<\/p>\n<ul>\n<li>Der Brunnen am Akademiegel\u00e4nde der Academia Armarorum Astralis ist seit Tagen gesperrt. Es kursieren Vermutungen \u00fcber den Grund:<br \/>\n<em>&#8211; Arbeiten am alten Geheimgang zum Kaiserschloss<\/em><br \/>\n<em>&#8211; Grabung nach\u00a0einem versteckten Schatz der Gr\u00fcndungsv\u00e4ter der Akademie<\/em><br \/>\n<em>&#8211; Ausbesserung von Teilen der Kanalisation<\/em><\/li>\n<li>Am Kaiserturnier am 1. Hesinde im n\u00e4chsten Jahr wird endlich wieder viel los sein, da die Orks besiegt sind.<\/li>\n<li>In der Kanalisation sieht man seit einiger Zeit immer wieder unheimliche Lichter.<\/li>\n<li>In Ruthor, einer K\u00fcstenstadt im Lieblichen Feld, sollen 150 Kinder in einer einzigen Nacht geraubt worden sein. Im Aventurischen Boten l\u00e4sst sich ein Bericht zu diesem Thema finden:<\/li>\n<\/ul>\n\n<div class=\"sp-wrap sp-wrap-default\">\n<div class=\"sp-head\" title=\"Erweitern\">\nDer Kinderraub von Ruthor\n<\/div>\n<div class=\"sp-body folded\">\n<p><strong>Seed\u00e4mon vernichtet Grangorer Schivone<\/strong><\/p>\n<p><em>Der Kinderraub von Ruthor<\/em><\/p>\n<p>Eine Schandtat ohne Beispiel ereignete sich am Praios-Tag vor vier Wochen in dem kleinen Hafen Ruthor, einer Stadt auf der S\u00fcdseite der Grangorer Bucht.<br \/>\nWie Augenzeugen berichten, habe fast eine Woche lang ein riesiges schwarzes Schiff in der Bucht gekreuzt, acht Segel habe es gehabt und wohl hundert Gesch\u00fctze. Fortw\u00e4hrend sei \u00f6liger schwarzer Rauch von seiner Achtertrutz aufgestiegen, und wenn der Wind landw\u00e4rts stand, habe man von Deck Trommelschlag und dunkle Ges\u00e4nge h\u00f6ren k\u00f6nnen.<br \/>\nSolche und \u00e4hnliche, vermutlich von Furcht und Aberglauben gepr\u00e4gten Ger\u00fcchte trafen sehr bald in Grangor ein, wo man sich trotz der obskuren Berichte immerhin entschloss, eine Schivone auszusenden, um das fremde Schiff zu einer Erkl\u00e4rung zu zwingen. Wenig sp\u00e4ter stach, in Begleitung eines Kutters, die Schivone Unbesiegbare Talita in See und \u00fcberquerte im Eiltempo die Bucht von Grangor. Unter der K\u00fcste von Ruthor sichtete man das fremde Schiff, einen Viermaster v\u00f6llig ungew\u00f6hnlicher Bauart, das dort augenscheinlich vor Anker gegangen war.<br \/>\nUm die folgenden Ereignisse zu schildern, zitieren wir aus dem Bericht Kapit\u00e4n Reto Sindahams, der den Kutter Seel\u00f6win befehligte:<\/p>\n<p>Die Unbesiegbare unter Schivonenkapit\u00e4n Hakan Olbers hatte so gute Fahrt gemacht, dass wir kaum zu folgen vermochten und weit mehr als die befohlenen 500 Schritt zur\u00fcck gefallen waren, als die fremden schwarzen Segel am Horizont erschienen. Ich sch\u00e4tze den Abstand auf mehr als 2.000 Schritt. Wir sahen jedenfalls die fremden Segel und fast gleichzeitig ein Flaggensignal von der Unbesiegbaren, das wir aber, wegen der gro\u00dfen Entfernung, nicht identifizieren konnten. Ich nahm an, dass es der Befehl zum Aufschlie\u00dfen war. Jedenfalls hie\u00df ich den Maat an, unseren Kurs beizubehalten.<br \/>\nW\u00e4hrend wir n\u00e4her an die beiden Schiffe heransegelten, sahen wir die Unbesiegbare beidrehen. Ob Kapit\u00e4n Olbers bei den Fremden l\u00e4ngsseits gehen oder nur auf Schussweite heranfahren wollte, vermag ich nicht zu entscheiden. Ich erinnere mich noch gut an den dichten schwarzen Qualm, der vom Heck der Fremden aufstieg und fragte mich, ob Olbers ihr wohl mit einer Lage Hylailer Feuer eingeheizt haben mochte.<br \/>\nAls n\u00e4chstes ersp\u00e4hten wir kleine Flammenb\u00fcndel, die von der Fremden zur Unbesiegbaren hin\u00fcber flogen, wo die Takelage sehr rasch an mehreren Stellen Feuer fing. Dann geschah etwas ganz Unglaubliches:<br \/>\nAus dem Qualm, der inzwischen das gesamte Achterschiff des schwarzen Seglers umh\u00fcllte, l\u00f6ste sich ein entsetzliches Ungeheuer. Wie eine riesige, haarige Spinne stelzte es auf acht langen Beinen geradewegs \u00fcber das Wasser auf die Unbesiegbare zu, und, ich schw\u00f6re bei Efferd, acht schenkeldicke H\u00f6rner ragten aus seinem R\u00fccken, und wo immer es seine gr\u00e4sslichen F\u00fc\u00dfe auf das Wasser setzte, blieben kleine tanzende Fl\u00e4mmchen zur\u00fcck.<br \/>\nIn Momenten hatte das Monster die Unbesiegbare erreicht und schwang sich \u00fcber die Bordwand. Was dann geschah, konnten wir nicht sehen, da das Deck der Schivone bald von Rauch und herab fallendem Takelwerk v\u00f6llig verh\u00fcllt war, aber wir h\u00f6rten ein d\u00e4monisches Knistern und Gurgeln; auch die Entsetzensschreie der Seefahrer wehte der Wind heran.<br \/>\nWieder erscholl dieses entsetzliche dumpfe Gurgeln, dann sank das Heck der Unbesiegbaren pl\u00f6tzlich tief ins Wasser ein. Ehe wir noch recht begriffen, was geschah, stand der Rumpf der Schivone senkrecht im Wasser, der Bugspriet ragte weit in den Himmel auf Und noch ein paar Wimpernschl\u00e4ge sp\u00e4ter war die Unbesiegbare verschwunden; spurlos &#8211; nicht eine Planke, nicht ein Mensch trieb auf den Wellen &#8211; und mitsamt jener Scheu\u00dflichkeit, wie wir dachten. Doch da sch\u00e4umte das Wasser auf; und der geh\u00f6rnte R\u00fccken des Ungeheuers trieb wie eine Insel in den aufgew\u00fchlten Wogen. Es erhob sich nun nicht wieder \u00fcber das Wasser, sondern schwamm mit seinen vielen rudernden Beinen zu dem schwarzen Schiff hin\u00fcber. Von dort erhob sich eben ein kleiner, langschw\u00e4nziger Vogel in die Luft und nahm Kurs auf unsere Seel\u00f6win.<br \/>\nIch z\u00f6gerte keinen Augenblick l\u00e4nger und befahl, abzudrehen, um das Weite zu suchen. Efferd will ich danken, dass ich noch unter den Lebenden weile und von dem schrecklichen Ereignis berichten kann!<\/p>\n<p>Am Abend desselben Tages segelte das fremde Schiff geradewegs in den Hafen von Ruthor ein. Niemand konnte ihm das Eindringen verwehren, denn der Fischerhafen von Ruthor ist unbefestigt und verf\u00fcgt \u00fcber keine sch\u00fctzenden schweren Wurf- und Schleuderwaffen. Im Ruthorer Hafen angekommen, so wird berichtet, sprangen die fremden Seefahrer einfach \u00fcber Bord und st\u00fcrmten schwimmend und watend, S\u00e4bel und Entermesser schwingend an Land. Eine Schar unverzagter Ruthorer B\u00fcrger gab ein paar Bogen- und Armbrustsch\u00fcsse auf die Angreifer ab, zog sich aber vor der schieren \u00dcbermacht bald in die H\u00e4user zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Am Strand angelangt, rotteten sich die Fremden zusammen.<br \/>\nEine Trommel erklang, und ein Lied klang auf; das sich den Ruthorern f\u00fcr immer in die Seele brannte, denn die Schurken lie\u00dfen nicht ab, jenes Lied zu singen, w\u00e4hrend all der schrecklichen Taten, die nun folgen sollten:<\/p>\n<p><em>\u00bbBist du kein Herr, so bist du Knecht<\/em><br \/>\n<em>bist du zu schwach, so flie\u00dft dein Blut<\/em><br \/>\n<em>wehre dich nicht, du stirbst zu recht.<\/em><br \/>\n<em>Fahr zu Baron, er ist dir gut!\u00ab<\/em><\/p>\n<p>Mit diesen Versen auf den Lippen zog die Schar der Unholde von Haus zu Haus.<br \/>\nBefehligt wurden sie von einer d\u00fcrren, buckligen Schreckensgestalt, die sie mit &#8216;Meister Xeraan&#8217; anredeten. Wer sich ihnen in den Weg stellte, wurde erschlagen, und auch von denen, die sich ihnen ergaben, wurden viele niedergemacht. Was immer in den H\u00e4usern silbern und golden schimmerte, stopften die Fremden in gro\u00dfe S\u00e4cke, die an ihren G\u00fcrteln hingen. Wann immer sie ein Kind fanden, das im Alter zwischen vier und vierzehn war, legten sie es in Fesseln und schleppten es mit. M\u00fctter und V\u00e4ter, die sich vor ihre Kinder stellten, fanden an diesem Abend einen schnellen Tod.<br \/>\nNach weniger als zwei Stunden war der Spuk vor\u00fcber. Die Fremden bestiegen mit ihren weinenden Gefangenen allerlei Fischerboote, die sie im Hafen fanden, ruderten zu ihrem Schiff, lichteten den Anker und segelten in die Finsternis davon. Mehr als hundert Menschen starben in Ruthor in dieser Nacht, und fast einhundertf\u00fcnfzig Kinder sind seitdem verschwunden.<br \/>\nK\u00f6nigin Amene hat den gr\u00f6\u00dften Teil ihrer Flotte auf die Suche nach dem fremden Schiff geschickt und eine Belohnung von 5.000 Dukaten auf die Ergreifung oder T\u00f6tung jenes Xeraan, der ein Magus sein soll, ausgesetzt, aber in den vier Wochen, die seit jenem verh\u00e4ngnisvollen Tag verstrichen sind, hat es kein Zeichen vom Magus, dem Schiff oder den Ruthorer Kindern gegeben.<br \/>\nAls erste Reaktion auf diese Meldung waren in Gareth, Punin und anderen sicheren St\u00e4dten des Neuen Reiches Stimmen zu h\u00f6ren, die von einem G\u00f6ttergericht sprachen. Die Zw\u00f6lfe selbst h\u00e4tten die anma\u00dfende, selbst ernannte &#8216;Kaiserin&#8217; auf dem Adlerthron durch die Ereignisse in der Grangorer Bucht bestrafen wollen.<\/p>\n<div class=\"spdiv\">[Einklappen]<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n<p>Die Helden hatten bereits vor mehr als einer Woche die Originale der Tempelbuchf\u00fchrung des Tempels des 13. und des verschl\u00fcsselten Pergamentes an Baron Dexter\u00a0Nemrod \u00fcbergeben (Dariyon hatte sich sicherheitshalber Abschriften angefertigt). Ebenfalls die vergoldete Plastik eines liegenden Mannes und die 13\u00a0Vulkanglasdolche.<br \/>\nDie Ketzerischen Werke wollte Dariyon noch zumindest eine Weile verwahren, da er sie noch nicht vollst\u00e4ndig nach weiteren Hinweisen durchsucht\u00a0hatte.<\/p>\n<p>Es gelang den Helden den verschl\u00fcsselten Text auf dem Uralten Pergament aus dem\u00a0Tempel des Namenlosen auf Pailos zu entschl\u00fcsseln. Zudem entdeckten sie Auff\u00e4lligkeiten in der Buchf\u00fchrung der Tempelfinanzen, gro\u00dfe Zahlungen f\u00fcr eine &#8220;Mission Ekleipsis&#8221;, und die Beauftragung einer Entf\u00fchrung eines &#8220;Gwindor von Honingen&#8221; in Gareth.<\/p>\n<p>\n<div class=\"sp-wrap sp-wrap-default\">\n<div class=\"sp-head\" title=\"Erweitern\">\nEin uraltes Pergament (entschl\u00fcsselt)\n<\/div>\n<div class=\"sp-body folded\">\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Dieses uralte Schriftst\u00fcck scheint ein Bruchteil eines l\u00e4ngeren Textes zu sein von dem nur wenig erhalten ist.\u00a0<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Aufgrund der verwendeten Materialien sowie der Schrift nach zu urteilen stammt es aus der Zeit der G\u00fcldenl\u00e4ndischen Besiedlung, noch vor der Gr\u00fcndung des Bosparanischen Reiches.\u00a0<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Dies war eine d\u00fcstere Zeit der Geschichte Aventuriens in der dem Namenlosen in allen gr\u00f6\u00dferen Ansiedlungen Kultst\u00e4tten errichtet wurden und seine Diener grauenvolle Blutopfer und m\u00e4chtige Wunder wirkten.<\/span><\/p>\n<p><em>Darob erschien uns leibhaftig der Erste der G\u00f6tter und offenbarte sich uns, seinen obersten Dienern.<br \/>\nEr trug uns auf ein gewaltiges Dunkles Wunder, genannt Ekleipsis, f\u00fcr ihn zu vollbringen.<br \/>\nEin gro\u00dfes Blutopfer wies er uns an durchzuf\u00fchren um den Unbezwingbaren zu rufen.<br \/>\nEr ward der Sph\u00e4renspalter geheissen und dank einer heiligen Waffe die der Eine uns in seiner Weisheit gegeben hatte werde er uns dienen.<br \/>\nPraios\u2019 Scheibe werde er vernichten auf dass sie sich nimmermehr \u00fcber den Horizont erhebe und Dunkelheit herrsche, dem Ersten der G\u00f6tter zum Wohlgefallen.<\/em><\/p>\n<div class=\"spdiv\">[Einklappen]<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n<div class=\"sp-wrap sp-wrap-default\">\n<div class=\"sp-head\" title=\"Erweitern\">\nTempelbuchf\u00fchrung\n<\/div>\n<div class=\"sp-body folded\">\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"100%\" height=\"400\" frameborder=\"0\" scrolling=\"https:\/\/docs.google.com\/spreadsheets\/d\/1c-no-hzSe0wYZUF-iPGFaDxtqb4PV5VlGKSthHTAuQs\/preview?usp=drivesdk\" src=\"https:\/\/docs.google.com\/spreadsheets\/d\/1c-no-hzSe0wYZUF-iPGFaDxtqb4PV5VlGKSthHTAuQs\/preview?usp=drivesdk\"><\/iframe><\/p>\n<div class=\"spdiv\">[Einklappen]<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/p>\n<div class=\"aventurien-date noselect\">\n    <div class=\"aventurien-date-bg\">\n        <div class=\"aventurien-date-banner\">\n            <div class=\"aventurien-date-banner-month\">RAH<\/div>\n            <div class=\"aventurien-date-banner-day \">5<\/div>\n            <div class=\"aventurien-date-banner-year\">1013 BF<\/div>\n        <\/div>\n        <div class=\"aventurien-date-info\">\n            <div class=\"aventurien-date-info-post\"><a href=\"http:\/\/www.dalijna.de\/rpg_sonne\/auf-der-suche-nach-gwindor-von-honingen\/\">Auf der Suche nach Gwindor von Honingen<\/a><\/div>\n            <div class=\"aventurien-date-info-text\"><\/div>\n            <div class=\"aventurien-date-info-location\">Gareth, Mittelreich<\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n<p>Der Inquisitionsgehilfe Praioglenn, welcher von Dexter Nemrod mit den Nachforschungen und der Archivarbeit bzgl. jener in den Tempelb\u00fcchern erw\u00e4hnten &#8220;Mission\u00a0Ekleipsis&#8221; beauftragt war, suchte Praiala in den Gem\u00e4chern f\u00fcr Reisende Geweihte auf.<br \/>\nEr informierte Praiala dar\u00fcber, da\u00df man &#8220;Gwindor Praiosstolz Linneweber von Honingen&#8221;, der in den Tempelb\u00fcchern erw\u00e4hnt wurde, hier in der Stadt des Lichts,\u00a0kenne.<\/p>\n\n<div class=\"sp-wrap sp-wrap-default\">\n<div class=\"sp-head\" title=\"Erweitern\">\n\u00dcber Gwindor von Honingen\n<\/div>\n<div class=\"sp-body folded\">\n<p><strong>Gwindor von Honingen<\/strong><\/p>\n<p>Gwindor von Honingen ist\u00a0der Sohn einer gutsituierte Kaufmannsfamilie aus Havena und diente bereits seit Kindesalter im Praiostempel von Havena. Er erwies sich als\u00a0recht anstellig, den Zw\u00f6lfen inbr\u00fcnstig zugewandt und dazu als begnadeter Prediger, dem die Leute nicht nur ihre Ohren, sondern auch ihre Herzen \u00f6ffnen. So\u00a0wurde ihm nach seiner Weihe anempfohlen eine Weile durch das Land zu wandern um die Gl\u00e4ubigen allerorts an die gro\u00dfm\u00e4chtige Gegenwart Praios zu gemahnen und\u00a0Ungl\u00e4ubige dem rechten Glauben zuzuf\u00fchren. Neun Jahren lang zog Gwindor durchs Land und predigte den rechten Glauben bis es ihn schlie\u00dflich wieder zur\u00fcck in\u00a0seinen Heimattempel zog.<br \/>\nSeine Taten h\u00e4tten gewi\u00dflich ausgereicht, ihm einen angesehenen Platz in der Geweihtenschar des Praiostempels zu Havena zu verschaffen, man sprach sogar von der\u00a0M\u00f6glichkeit, ihm sp\u00e4ter einmal das Amt des Hochgeweihten anzutragen. Doch ungl\u00fccklicherweise schlug Gwindor sich in einer Tempelintrige um das Amt des\u00a0Tempelvorstehers auf die falsche Seite, und so fand er sich bald wieder auf der Stra\u00dfe, mit einem Empfehlungsschreiben an den Tempelvorsteher in Honingen, unter\u00a0dessen Obhut er f\u00fcrderhin gestellt wurde.<br \/>\nIn Honingen wurde der Geweihte freundlich aufgenommen, doch man kann sich vorstellen, da\u00df das Amt des zweiten Tempelvorstehers einen weitgereisten Geweihten wie\u00a0Gwindor nicht auszuf\u00fcllen vermochte. So verwandte Gwindor die Zeit, die ihm neben dem Tempeldienst blieb, f\u00fcr Studien auf der Suche nach Wegen, den Ruhm Praios&#8217;\u00a0zu mehren. Seine Aufmerksamkeit galt dabei von Anfang an dem gro\u00dfen Widersacher des G\u00f6tterf\u00fcrsten und seiner g\u00f6ttlichen Geschwister: Dem Namenlosen und vor allem\u00a0seinen l\u00e4sterlichen Anh\u00e4ngern hatte der Geweihte den Kampf angesagt. Er suchte voller Eifer nach einem Weg, dem verfluchten Gott und seinen Anbetern einen\u00a0entscheidenden Schlag zu versetzen, dem goldenen Praios zum Triumphe. Doch gewisslich auch sich selbst zum Nutzen, denn eine solche Tat w\u00fcrde ihm Ruhm und Ansehen in der Kirche einbringen.<br \/>\nIn seiner selbsternannten Mission stie\u00df Gwindor auf ein uraltes Buch. Er fand es, sei es durch Zufall oder F\u00fcgung des Zw\u00f6lfe, in den Habseligkeiten einer Hexe\u00a0welche von den Br\u00fcdern vom Bannstrahl gerichtet worden war.<br \/>\nIn dieser Schrift, verfasst von einem Unbekannten, fand Gwindor Beschreibungen wie man einstens, kaum ein Jahrhundert, nachdem die ersten Siedler ihren Fu\u00df auf\u00a0aventurischen Boden gesetzt hatten, sich in der Verehrung des Namenlosen erging. Die Aufzeichnungen sprachen von Kultst\u00e4tten in allen gr\u00f6\u00dferen Ansiedlungen, von\u00a0grauenvollen Blutopfern und m\u00e4chtigen Wundern.<br \/>\nDas Buch erw\u00e4hnte eine unheilige Waffe des Namenlosen, mit welcher seine Diener \u00fcber die Macht verf\u00fcgen w\u00fcrden, Praios&#8217; Scheibe zu vernichten.<\/p>\n<p>Gwindor erbat eine einstweilige Versetzung nach Gareth und forschte in der Halle der Heiligen Schriften der Stadt des Lichts und im Tempel der Hesinde zu Gareth nach all den Namen und St\u00e4tten, die der Verfasser des uralten Buches genannt hatte, aber nur wenige vermochte er wiederzufinden. Schlie\u00dflich stie\u00df er auf einen Text \u00fcber eine Schleifung einer Kultst\u00e4tte des Namenlosen durch eine Schar Al&#8217;Hani. Der Beschreibung nach suchten die Krieger nach\u00a0einem Artefakt des Dreizehnten von f\u00fcrchterlicher Macht denn die alhanische Zauberpriesterin und K\u00f6nigin Merishja hatte sie ausgesandt um jenes\u00a0schreckliche Artefakt zu finden. \u00a0Das unheilige Relikt des Dreizehnten, so hatte sie geweissagt,\u00a0w\u00fcrde\u00a0in den H\u00e4nden der Anh\u00e4nger des Namenlosen das Ende der Sonnenscheibe herbeif\u00fchren.<br \/>\nDoch die alhanischen Krieger waren siegreich und luden all die rituellen Gegenst\u00e4nde der Kultisten auf ihre Pferde. Auf ihrer R\u00fcckreise jedoch wurden sie\u00a0angegriffen und alle bis auf ihren Anf\u00fchrer, Tuldroyan, ermordet. Jener \u00fcberlebte als einziger schwer verwundet den Angriff und schleppte\u00a0sich bis in ein kleines D\u00f6rfchen namens Dey-hani-hain wo er seinen Verletzungen erlag.<br \/>\nIm Tsa diesen Jahres fand Gwindor, bei den Nachforschungen \u00fcber jenen Ort, Aufzeichnungen \u00fcber einige Diener des &#8220;Bundes des Wahren Glaubens&#8221; welche in den Dunklen\u00a0Zeiten, einer g\u00f6ttlichen Vision folgend, eine Betst\u00e4tte in jenem Dey-hani-hain, tief im Reichsforst, anlegten.<br \/>\nDurch Vergleiche der Wegbeschreibungen in den Texten konnte Gwindor schlie\u00dfen, da\u00df jenes Dey-hani-hain vermutlich ident w\u00e4re\u00a0mit dem D\u00f6rfchen Deianishain in der\u00a0Grafschaft Waldstein im Reichsforst.<br \/>\nOhne zu z\u00f6gern brach Gwindor sofort auf um den Ort aufzusuchen, alle Warnungen \u00fcber marodierende Orkgruppen im Reichsforst in den Wind schlagend und ohne\u00a0Waffenbeistand.<\/p>\n<div class=\"spdiv\">[Einklappen]<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n<p>Ein Buch \u00fcbergab der Inquisitionsgehilfe Praioglenn Praiala noch, denn dieses Buch hatte Gwindor in seiner Kammer in den Geweihtenquartieren bei seiner Abreise zur\u00fcckgelassen. <em>&#8220;Vielleicht hilft es weiter. Oder zumindest wird es den Rechtgl\u00e4ubigen eine Warnung sein.&#8221;<\/em><\/p>\n\n<div class=\"sp-wrap sp-wrap-default\">\n<div class=\"sp-head\" title=\"Erweitern\">\nVom G\u00f6tzen ohne Namen\n<\/div>\n<div class=\"sp-body folded\">\n<p><strong>Vom G\u00f6tzen ohne Namen<\/strong><\/p>\n<p>So war es denn, da\u00df durch die Hinterlist und Verschlagenheit des verfluchten Gottes ein Ri\u00df entstand im wohlgef\u00fcgten Lauf der Zeit und dort, wo eigentlich das neue Jahr beginnen sollte, ein Spalt aufklaffte, so tief und unergr\u00fcndlich, da\u00df keines Sterblichen Auge den Grund zu sehen vermochte.<\/p>\n<p>Und Angst und Schrecken herrschten auf Sumus Leib, und die Sterblichen zitterten und f\u00fcrchteten sich, da\u00df nimmermehr ein Neujahr sollt beginnen und da\u00df der dunkle Spalt sie sollt verschlingen, auf da\u00df sie gefangen sind im Bann der verfluchten Gottes.<\/p>\n<p>D\u00fcster wars, kein Licht erhellte den Himmel, und D\u00e4monenhorden zogen lachend \u00fcber das Land. Da erhob sich ein Flehen und Klagen gen Himmel, schwach war die Stimme des einzelnen, doch zusammen waren sie von solcher Kraft, da\u00df sie hinaufreichten zur Sph\u00e4re der G\u00f6ttlichen hoch droben.<\/p>\n<p>Da fiel das Bendwerk des Namenlosen in sich zusammen, die Zw\u00f6lfe sahen klar, wie es stand. Schon eilten sie herbei in goldenem Gepr\u00e4nge, und Rondras Donner klang \u00fcber das Land. Des Praios&#8217; Zorn war ihm zugleich Schild und Klinge. Efferd, Ingerimm und Hesinde folgten ihm auf dem Fu\u00dfe. Auch Boron sah man, Tsa, Peraine und Travia. Firun, Phex und Rahja eilten hinzu. Den Frevel des Namenlosen galt&#8217;s zu s\u00fchnen, gro\u00df war ihr Zorn, und gro\u00df war ihre Macht. Eine Ewigkeit wollt dauern wohl das Ringen. F\u00fcnf Tage warteten die Sterblichen in ihrer Angst. Blitze schlugen und Donner folgten. Fremdartiges Licht erhellte den dunklen Himmel, und ein Brausen gab&#8217;s, wie man&#8217;s nie zuvor geh\u00f6rt. Die Sterblichen aber lie\u00dfen nicht nach zu beten, den Schutz der Zw\u00f6lfe zu erflehen.<\/p>\n<p>Und pl\u00f6tzlich war ein Leuchten gen Morgen, ein winz&#8217;ger Lichtstrahl brach von dort hervor, wurd&#8217; st\u00e4rker, breitete sich \u00fcber das Land. Bald ergl\u00fchte der Horizont im gold&#8217;nen Licht des neuen Tages. Ein Jubel erhob sich alsbald unter den Sterblichen, sie priesen ihre G\u00f6tter, die nicht vergessen hatten ihre treuen Seelen.<\/p>\n<p>Der Dunkle aber mu\u00dfte nun entfliehen, in Schlaf zwangen ihn die g\u00f6ttlichen Geschwister.<\/p>\n<p>Doch blieb der Sieg der G\u00f6tter nicht ohne Tr\u00e4ne, denn eines war gef\u00fcgt f\u00fcr alle Zeit: F\u00fcnf Tage sollte es f\u00fcrderhin geben, dem namenlosen Gott geweiht. In dieser Spanne erhebt er sich aus seinem Schlafe. Unheil zu bringen \u00fcber Stadt und Land. Frei streifen dann die wilden Kreaturen und Angst und Schrecken suchen uns heim. Das ist die Zeit, in der die G\u00f6tter sich neuerlich messen, auf da\u00df erneut entschieden werde, wer herrschen soll auf Sumus sch\u00f6nem Leib. Eine ewige Schlacht ist&#8217;s, drum la\u00dft uns beten, da\u00df immerfort Triumph den Zw\u00f6lfen ist. Viel Macht geh\u00f6rt dem Dunklen in diesen Zeiten. Sein Zorn gesammelt \u00fcbers Jahr, er gibt ihm Kraft. Kein Sterblicher alleine kann ihm wehren, der G\u00f6tter Hilfe bedarf&#8217;s, will er bestehen. Drum h\u00fcte dich, nun, da die Zeit gekommen ist: Der Namenlose ist auf Seelenfang. Nur eines, so h\u00f6re, kann dich retten: Bleib auf dem Pfad der Zw\u00f6lfe immerdar.<\/p>\n<p>(Aus einer Lehrschrift des Praiostempels zu Greifenfurt, \u00fcberliefert aus alten Quellen)<\/p>\n<div class=\"spdiv\">[Einklappen]<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n<div class=\"aventurien-date noselect\">\n    <div class=\"aventurien-date-bg\">\n        <div class=\"aventurien-date-banner\">\n            <div class=\"aventurien-date-banner-month\">RAH<\/div>\n            <div class=\"aventurien-date-banner-day \">6<\/div>\n            <div class=\"aventurien-date-banner-year\">1013 BF<\/div>\n        <\/div>\n        <div class=\"aventurien-date-info\">\n            <div class=\"aventurien-date-info-post\"><a href=\"http:\/\/www.dalijna.de\/rpg_sonne\/auf-der-suche-nach-gwindor-von-honingen\/\">Auf der Suche nach Gwindor von Honingen<\/a><\/div>\n            <div class=\"aventurien-date-info-text\"><\/div>\n            <div class=\"aventurien-date-info-location\">Gareth, Mittelreich<\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n<p>Drei Monate sind bereits verstrichen, rechnete Praiala, seit Gwindor&#8217;s Abreise.<br \/>\nDie Gruppe holte Informationen ein, auch im Hesindetempel, und konnte eine Wegbeschreibung nach Deianishain besorgen.<\/p>\n\n<div class=\"sp-wrap sp-wrap-default\">\n<div class=\"sp-head\" title=\"Erweitern\">\nWegbeschreibung nach Deianishain\n<\/div>\n<div class=\"sp-body folded\">\n<p><strong>Der Weg nach Deianishain<\/strong><\/p>\n<p><em>Verlasst Gareth Richtung Angbar. Am Westende der Schlo\u00dfpromenade durchquert ihr das Angbarer Tor.<br \/>\nIhr folgt der Greifenstra\u00dfe Richtung Westen bis ihr zum Greifentor kommt.<br \/>\nHinter dem Tor f\u00fchrt die Reichsstra\u00dfe III weiter nach Westen.<br \/>\nAn der Randersburg vorbei erreicht ihr das Dorf Hornbach.<br \/>\nIn Hornbach verlasst ihr die Reichsstra\u00dfe und biegt auf den Weg nach Rallerquell ab.<br \/>\nFolgt dem Waldpfad entlang der Raller bis nach Rallerquell.<br \/>\nIm Dorf Rallerquell angekommen folgt dem Pfad nach Norden ins Schratental.<br \/>\nDer Pfad wird euch in n\u00f6rdlicher Richtung durch den Schratenwald und schlie\u00dflich durch den Trollspalt ins Weyhental f\u00fchren.<br \/>\nSteigt nun, selbigem Pfad weiter folgend, ins Weyhental hinab.<br \/>\nBei der Weggabelung am Mammutbaum haltet euch zur rechten Hand, talw\u00e4rts.<br \/>\nNach etwa einer Wegstunde solltet ihr einen K\u00f6hlerhof erreichen.<br \/>\nVon dort folgt ihr dem Hohlweg nach Norden.<br \/>\nDer Hohlweg f\u00fchrt euch zum Gr\u00fcnwasser das ihr \u00fcber die Holzbr\u00fccke \u00fcberquert.<br \/>\nBei der Weggabelung am verlassenen Baumdrachenhorst biegt ihr nach rechts ab.<br \/>\nNach etwa einer halben Meile erreicht ihr das Dorf Deianishain.<\/em><\/p>\n<div class=\"spdiv\">[Einklappen]<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n<p>Nach dem Verkauf einiger Besitzt\u00fcmer der Gruppe und dem Einkauf eines Pferdes f\u00fcr Xolame, und auch\u00a0weiterer\u00a0Heiltr\u00e4nke, machte sich die Gruppe auf den Weg, der zu Pferd bestreitbar sei und wohl f\u00fcnf Tage dauern sollte.<br \/>\nAm Nachmittag erreichten die Helden die Randersburg, wie sich herausstellte das Jagdschl\u00f6sschen Danos&#8217; von Luring, Idras Vater.<br \/>\nDie \u00dcberraschten Bediensteten lie\u00dfen die Tochter des Hausherren und ihre Begleiter verwundert ein, hatten sie doch nicht mit dem Eintreffen der Grafenfamilie gerechnet.<br \/>\nHier lie\u00dfen es sich die Helden ersteinmal bei einem warmen Bad, k\u00f6stlichem Essen und Musik gutgehen.<\/p>\n<div class=\"aventurien-date noselect\">\n    <div class=\"aventurien-date-bg\">\n        <div class=\"aventurien-date-banner\">\n            <div class=\"aventurien-date-banner-month\">RAH<\/div>\n            <div class=\"aventurien-date-banner-day \">7<\/div>\n            <div class=\"aventurien-date-banner-year\">1013 BF<\/div>\n        <\/div>\n        <div class=\"aventurien-date-info\">\n            <div class=\"aventurien-date-info-post\"><a href=\"http:\/\/www.dalijna.de\/rpg_sonne\/auf-der-suche-nach-gwindor-von-honingen\/\">Auf der Suche nach Gwindor von Honingen<\/a><\/div>\n            <div class=\"aventurien-date-info-text\"><\/div>\n            <div class=\"aventurien-date-info-location\">Randersburg, Grafschaft Reichsforst, Mittelreich<\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n<p>Gegen Mittag zweigte die Gruppe nach einem Mittagessen in Hornbach von der Reichsstra\u00dfe ab und reisten entlang der Raller nordw\u00e4rts.<br \/>\nHoch oben in einem Baum entdeckte Dariyon einen gro\u00dfen Uhu, der\u00a0sich auch noch als magisch herausstellte und, als Dariyon zu ihm hinaufrief, schlie\u00dflich das Weite suchte.<\/p>\n<div class=\"aventurien-date noselect\">\n    <div class=\"aventurien-date-bg\">\n        <div class=\"aventurien-date-banner\">\n            <div class=\"aventurien-date-banner-month\">RAH<\/div>\n            <div class=\"aventurien-date-banner-day \">8<\/div>\n            <div class=\"aventurien-date-banner-year\">1013 BF<\/div>\n        <\/div>\n        <div class=\"aventurien-date-info\">\n            <div class=\"aventurien-date-info-post\"><a href=\"http:\/\/www.dalijna.de\/rpg_sonne\/auf-der-suche-nach-gwindor-von-honingen\/\">Auf der Suche nach Gwindor von Honingen<\/a><\/div>\n            <div class=\"aventurien-date-info-text\"><\/div>\n            <div class=\"aventurien-date-info-location\">Rallerquell, Grafschaft Waldstein, Mittelreich<\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n<p>Noch vormittags erreichte die Gruppe das Dorf Rallerquell in dem aus einer Reihe kleiner Quellen ein k\u00f6stliches, rostfarbenes, prickelndes Wasser entsprang. Offenbar\u00a0kommen viele alte M\u00e4nner und Frauen wegen des Heilwassers nach Rallerquell wo sie den Sommer in einer der drei (!) Herbergen des kleinen Dorfes verbringen, in den Steinbecken im Rallerquell baden und das heilkr\u00e4ftige Wasser trinken.<br \/>\nAlawin f\u00fcllte das 20 Ma\u00df Wasserfa\u00df der Gruppe mit dem Heilwasser.<br \/>\nNach einer Rast und einem Mittagessen reisten die Helden schlie\u00dflich weiter nach Norden in den Schratenwald in dem sie eine Kr\u00e4utersammlerin trafen welche ihnen frische Heilkr\u00e4uter anbot.<br \/>\nJe weiter sie in den Schratenwald eindrangen desto d\u00fcsterer wurde er. Schlie\u00dflich ben\u00f6tigten die Helden k\u00fcnstliche Lichtquellen um im Zwielicht zwischen den Baumriesen den Pfad nicht zu verlieren. Der Weg f\u00fchrte \u00fcber eine Reihe von Holzbr\u00fccken und -stegen, die\u00a0Wasserfl\u00e4chen \u00fcberspannten.<br \/>\nUnter einer gro\u00dfen Trauerweide \u00fcbernachteten die Helden schlie\u00dflich.<\/p>\n<div class=\"aventurien-date noselect\">\n    <div class=\"aventurien-date-bg\">\n        <div class=\"aventurien-date-banner\">\n            <div class=\"aventurien-date-banner-month\">RAH<\/div>\n            <div class=\"aventurien-date-banner-day \">9<\/div>\n            <div class=\"aventurien-date-banner-year\">1013 BF<\/div>\n        <\/div>\n        <div class=\"aventurien-date-info\">\n            <div class=\"aventurien-date-info-post\"><a href=\"http:\/\/www.dalijna.de\/rpg_sonne\/auf-der-suche-nach-gwindor-von-honingen\/\">Auf der Suche nach Gwindor von Honingen<\/a><\/div>\n            <div class=\"aventurien-date-info-text\"><\/div>\n            <div class=\"aventurien-date-info-location\">Schratenwald, Grafschaft Waldstein, Mittelreich<\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n<p>Es begann es zu regnen und auf ihrem Weg durch den Schratenwald suchten die Helden abends Unterschlupf in einer H\u00f6hle. Als Dariyon eine &#8220;Welle der Reinigung&#8221; zauberte fanden die Helden heraus, da\u00df die H\u00f6hle von H\u00f6hlenspinnen bewohnt war.<br \/>\nDer\u00a0Kampf gegen die 8 Spann gro\u00dfen Spinnen\u00a0stellte\u00a0sich aufgrund der Dunkelheit der H\u00f6hle als schwieriger heraus als angenommen. Schlussendlich war der Gelehrte der Schwelle des Todes nahe, konnte aber dank eines Heiltrankes gerettet werden.<\/p>\n<div class=\"aventurien-date noselect\">\n    <div class=\"aventurien-date-bg\">\n        <div class=\"aventurien-date-banner\">\n            <div class=\"aventurien-date-banner-month\">RAH<\/div>\n            <div class=\"aventurien-date-banner-day \">10<\/div>\n            <div class=\"aventurien-date-banner-year\">1013 BF<\/div>\n        <\/div>\n        <div class=\"aventurien-date-info\">\n            <div class=\"aventurien-date-info-post\"><a href=\"http:\/\/www.dalijna.de\/rpg_sonne\/auf-der-suche-nach-gwindor-von-honingen\/\">Auf der Suche nach Gwindor von Honingen<\/a><\/div>\n            <div class=\"aventurien-date-info-text\"><\/div>\n            <div class=\"aventurien-date-info-location\">Weyhental, Grafschaft Waldstein, Mittelreich<\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n<p>Die Gruppe erreichte nach einem Aufstieg einen gewaltigen Felsspalt, den Trollspalt, durch den der Pfad in das ebenfalls stark\u00a0bewaldete Weyhental f\u00fchrte.<br \/>\nDurch das dichte Bl\u00e4tterdach fiel weiterhin kaum ein Licht so, da\u00df die Helden die Tageszeit nicht einsch\u00e4tzen\u00a0konnten.<br \/>\nSchlie\u00dflich gabelte dich der Weg an einem gewaltigen Mammutbaum in dessen Rinde orkische Symbole geritzt waren,\u00a0die\u00a0die Gruppe als Wegweiser entziffern konnten.<br \/>\nNach einer Weile erreichten sie auch den K\u00f6hlerhof, dessen Bewohner ermordet in der Blockh\u00fctte verrotteten. Die Helden namen Schaufeln aus dem Schuppen zur Hand und beerdigten die K\u00f6hlerfamilie bevor sie weiterreisten.<br \/>\nSie folgten dem Hohlweg, \u00fcberquerten das Gr\u00fcnwasser, passierten den verlassenen Baumdrachenhorst und erreichten das Dorf Deianishain.<br \/>\nDas Dorf war Menschenleer und eine Untersuchung der H\u00e4user lie\u00df vermuten, da\u00df es \u00fcberst\u00fctzt verlassen worden war.<br \/>\nBereits im Dorfeingang machten die Helden eine grausige Entdeckung:<br \/>\nEine verkohlte Leiche lag, wie von einem Feuersto\u00df eines Drachen getroffen, am Boden. Die Haut schien durch gro\u00dfe Hitze komplett verbrannt worden zu sein und das darunterliegende Fleisch war stellenweise bis auf die Knochen vom Feuer verzehrt.<br \/>\nEs mu\u00df ein grauenvoller Tod gewesen sein &#8211; die von Entsetzen verzerrte Miene des Mannes gab ein beredteres Zeugnis davon, als Worte es k\u00f6nnten.<br \/>\nAuf Praiala&#8217;s Bitte wurde ein Grab f\u00fcr den Toten ausgehoben und der Unbekannte beerdigt.<br \/>\nBei dem Versuch im Dorf zu \u00fcbernachten fanden die Helden keinen Schlaf, zu unheimlich war ihnen der Ort und die Bilder der entstellten Leiche welche sie nicht aus dem Kopf verbannen konnten.<br \/>\nAls Dariyon in der Nacht entschied den Ort auf Magie zu untersuchen entdeckten die Helden ein Licht das \u00fcber dem frischen Grab schwebte.<br \/>\nDer Magier begann es magisch zu analysieren und kam zu dem Schlu\u00df, da\u00df es wohl ein Feenwesen sei, am ehesten w\u00fcrde das Wort Lichtwichtel es beschreiben.<br \/>\nKaum hatten die Helden ihre Scheu vor dem Licht, das ja genausogut ein Irrlicht sein k\u00f6nnte, verloren, da erschien ein weiteres, und das erste verschwand.<br \/>\nDen Lichtern folgend wanderten die Helden, ihre Pferde am Z\u00fcgel f\u00fchrend, durch den dichten Forst.<br \/>\nSchlu\u00dfendlich f\u00fchrten die Lichter sie auf eine gro\u00dfe Lichtung auf deren Mitte sie eine runde Tisch-\u00e4hnliche Platte aus Granit fanden.<br \/>\nXolame entdeckte unter den Flechten,\u00a0die\u00a0den Stein \u00fcberzogen, unbekannte Glyphen.<br \/>\nDariyon untersuchte den Ort auf Magie und war best\u00fcrzt \u00fcber die starke Aura nicht nur des Steins sondern des ganzen Ortes.<br \/>\nAlawin beobachtete die Umgebung und bemerkte die \u00fcbernat\u00fcrlich schnelle Bewegung der Gestirne sowie die um sie schwebenden Tautropfen, welche aus dem Gras heraus aufgestiegen waren.<br \/>\n<em>&#8220;Arkanoglyphen&#8221; <\/em>murmelte der Magier w\u00e4hrend er mittels Hellsicht die arkanen Muster zu verstehen versuchte.<br \/>\n<em> &#8220;&#8230;eine speist den Stein aus der Kraft des Ortes&#8230;&#8221;<\/em><br \/>\n<em> &#8220;&#8230;die andere bewahrt die Matrix f\u00fcr die Ewigkeit&#8230;&#8221;<\/em><br \/>\n<em> &#8220;&#8230;und die zentrale Glyphe&#8230;&#8221;<\/em><br \/>\n<em> &#8220;&#8230;ihrer Kernmatrix entspringt eine Temporalkomponente&#8230;&#8221;<\/em><br \/>\n<em>&#8220;&#8230;was, wo?&#8221;<\/em>, entfuhr es dem Magus als jegliche Zauberkraft des Steins und der ganzen Lichtung pl\u00f6tzlich von einen Liedschlag auf den anderen verschwand.<br \/>\nIm selben Augenblick bemerkten die Helden wie die Bewegung der Gestirne erstarb und der schwebende Morgentau zu Boden fiel.<br \/>\nVerwirrt versuchten die Helden zu verstehen was geschehen war. Da es immer noch Nacht was schlugen sie schlussendlich\u00a0die Zelte auf und warteten auf den Morgen.<\/p>\n<div class=\"aventurien-date noselect\">\n    <div class=\"aventurien-date-bg\">\n        <div class=\"aventurien-date-banner\">\n            <div class=\"aventurien-date-banner-month\"><\/div>\n            <div class=\"aventurien-date-banner-day aventurien-date-unknown\">?<\/div>\n            <div class=\"aventurien-date-banner-year\"><\/div>\n        <\/div>\n        <div class=\"aventurien-date-info\">\n            <div class=\"aventurien-date-info-post\"><a href=\"http:\/\/www.dalijna.de\/rpg_sonne\/auf-der-suche-nach-gwindor-von-honingen\/\">Auf der Suche nach Gwindor von Honingen<\/a><\/div>\n            <div class=\"aventurien-date-info-text\">Unbekanntes Datum<\/div>\n            <div class=\"aventurien-date-info-location\">Deianishain, Grafschaft Waldstein, Mittelreich<\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n<p>Bei Sonnenaufgang entschieden die Helden den Weg zur\u00fcck nach Deianishain zu suchen.<br \/>\nW\u00e4hrend des R\u00fcckwegs wurden sie mitten im Dickicht von sieben schwer bewaffneten muskul\u00f6sen Orkkriegern aufgehalten. Die Schwarzpelze hatten sich versteckt gehalten bis die Helden ihnen direkt in die Falle liefen.<br \/>\nKeiner der Helden zog seine Waffen denn niemand wollte die Orks\u00a0herausfordern und als Alawin den Anf\u00fchrer in gebrochenem Orkisch ansprach stellte dieser sich als Yakkrak Drachenschl\u00e4chter vor.<br \/>\nNach einer kurzen Unterhaltung die sich ob der geringen Kenntnisse der Helden in der orkischen Sprache schwierig gestaltete, fand die Gruppe heraus, da\u00df die Orks scheinbar in Deianishain lebten. Noch dazu w\u00fcssten sie nichts von einem toten Menschen und glaubten die Geschichte von dem verlassenen Dorf nicht.<br \/>\nSchlu\u00dfendlich forderte Yakkrak die Helden auf sie zum Dorf zu begleiten.<br \/>\nAls die Gruppe dort ankam, sahen sie im Dorf wohl zwei Dutzend Orkkrieger und vielleicht ebensoviele Menschenfrauen.<br \/>\nDie Helden standen verdutzt da und so kam eine Menschenfrau neben Yakkrak, stie\u00df den Muskelprotz von der Seite an und fragte auf Garethi: <em>&#8220;Was ist los Yakkrak? Wer sind diese Leute?&#8221;<\/em><br \/>\nDieser antwortete in perfektem Garethi: <em>&#8220;Keine Ahnung, die reden irgendwas von einem toten Mann und, da\u00df das Dorf verlassen sei.&#8221;<\/em><br \/>\nNoch baff dar\u00fcber, da\u00df der Ork Garethi spach und obendrein, da\u00df ein Ork es erlaubte, da\u00df eine Frau sich ihm gegen\u00fcber so verhielt, begannen die Helden schlie\u00dflich sich mit der Frau zu unterhalten. Sie stellte sich als Yakkrak&#8217;s Frau Phejanka vor.<br \/>\nVor beinahe zwei Jahren waren die M\u00e4nner des Dorfes von einem Ritter der Grafschaft Waldstein zum Kampf gegen die Orks weggeholt worden.<br \/>\nSp\u00e4ter erfuhren die Frauen, da\u00df diese in der Schlacht gestorben seien.<br \/>\nIm letzten Winter trafen dann die Orks ein, welche sich ihnen gegen\u00fcber gut benahmen und da die Frauen Angst hatten, lie\u00dfen sie die Orks gew\u00e4hren. Schlie\u00dflich erkannten sie, da\u00df die Schwarzpelze, welche des Garethi m\u00e4chtig waren, keine b\u00f6sen Herzen hatten und nur ein friedliches Leben suchten.<br \/>\nYakkrak erkl\u00e4rte, da\u00df er und sein Halbbanner von Orkkriegern die Okwach, die Stammeselite, eines Stammes von Korogai, waren.<br \/>\nSie waren dem Ruf des Ashim Riak Assai gefolgt, den sie den &#8220;falschen&#8221; Aikar Brazoragh nennen. In der Schlacht vor der gro\u00dfen Menschenstadt unter dem Schwarzen Marshall, Sadrak Whassoi, h\u00e4tten sie so viel Blut und Tod gesehen und so viele Stammesbr\u00fcder verloren, da\u00df sie nach der Niederlage, und ihrer Flucht in den Reichsforst, beschlossen hatten zu desertieren.<br \/>\nIn ihren Augen w\u00e4re Ashim Riak Assai gewiss nicht der Aikar Brazoragh, sonst h\u00e4tten die Orks schlie\u00dflich gewonnen. Stattdessen habe er nur Leid \u00fcber die Orks gebracht.<br \/>\nYakkrak und seine M\u00e4nner schlugen sich also querfeldein durch den Reichsforst und kamen schlie\u00dflich nach Deianishain.<br \/>\nDie Korogai, erkl\u00e4rte er, seien begabte Handwerker, es l\u00e4ge ihnen im Blut. Und als sie das Dorf erblickten, entschieden sie zu bleiben.<br \/>\nTats\u00e4chlich reparierten sie einige Wirschaftsgeb\u00e4ude wie auch die Wasserm\u00fchle, gingen auf die Jagd und k\u00fcmmerten sich um das Weidevieh.<br \/>\nAls die Menschenfrauen ihre Scheu verloren entstand ein gemeinsames Leben, welches, im Gegensatz zum Kastenwesen der Orkischen Gesellschaft, mehr dem menschlichen Verst\u00e4ndnis eines Zusammenlebens mit Respekt glich.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich erfragten die Helden welcher Tag es denn sei und erfuhren, da\u00df die Dorfleute der Meinung seien es w\u00e4re gegen Ende des Monats Peraine im Jahre 20 Hal.<\/p>\n<p>Verwundert und besorgt fragten sie nach Gwindor von Honingen worauf die Dorfleute sie zu einer Ruine in den W\u00e4ldern hinter dem Dorf verwiesen.<br \/>\nDort fanden sie einige Schutthaufen und einen freigelegten steinernen Gang in dem Kiensp\u00e4hne brannten.<br \/>\ndie Helden betraten den unterirdischen Gang und gelangten zu einer runden Halle mit 12 Durchg\u00e4ngen in weitere Kammern in denen zusammengest\u00fcrzt Steinstatuen in Tr\u00fcmmern lagen.<br \/>\nVon den Fu\u00dfschritten der Helden alarmiert kam ihnen ein Mann in einfacher Reisekleidung entgegen dessen Gesicht dem verkohlten Leichtnam \u00e4hnlich sah.<br \/>\nWie sich herausstellt ist er der Gesuchte, Gwindor von Honingen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach der Festsetzung des verwirrten Gefangenen durch die Stadtgarde kam es zur Verf\u00fcgung gegen den Auftraggeber der Mission, Baron Dexter Nemrod. 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