Schreie in der Nacht

Schreie in der Nacht

Ihr fragt mich, ob ich noch einen letzten Wunsch habe? (Der Verurteilte lacht.)
Ja, den habe ich: Der Schlitzer verflucht dich, Praiodan Greiber, elender Wicht! Dich und deine ganze hochnäsige Sippe. Möget ihr Bastarde einen qualvollen Tod erleiden. Allesamt! Deine Blutlinie soll vom Angesicht der Welt gewischt werden! Meine Rache kennt … (Der Delinquent wird von den Bütteln mit mehreren Stockhieben zum Schweigen gebracht und zum Richtklotz geschleift.)
Ich fürchte mich nicht vor dem Tod. Ich bin der Tod! Ich komme wieder. Merk dir das, das hier ist nicht das Ende!

Protokollierte letzte Worte des Garethers Marek, genannt Der Schlitzer, angeklagt wegen zwanzigfachen Mordes und verurteilt zum Tode durch das Beil, vollstreckt beim ersten Licht der Praiosscheibe am 6. Peraine im Jahre 10 Valpo (103 v.H.)


Region: Gareth
Datum: 17. bis 20. Travia 1014 BF
Meister: Andrea
AP: 250

  • Schreie in der Nacht
    TRA
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    1014 BF
    Schreie in der Nacht
    Gareth, Mittelreich

    Nach der Feier bei Idras Familie sind die Helden ins Handelsherr zurückgekehrt und ruhen sich erst einmal richtig aus und erholen sich von den Strapazen. Nach einem sehr späten und üppigen Frühstück verfasst Praiala einen Bericht an die Praioskirche zu den Erlebnissen mit der Erkenntnis, solche Läden vielleicht etwas mehr zu überwachen – ggfls in Zusammenarbeit mit der weißen Gilde um den Handel mit gefährlichen magischen Artefakten zu überprüfen. Sie bringt ihn am späten Nachmittag zur Stadt des Lichts. Dariyon meditiert, Ryo ruht sich noch aus und Tejeran schreibt an seinem Buch.

    Die ganze Heldengruppe trifft sich am Abend zu einem gemütlichen Abendessen. Nach einer Weile kommt eine Schankmaid mit einem Humpen Bier für jeden und deutet auf einen Herren, der ihnen diese Runde ausgegeben hat. Ryo erkennt den Mann, er hat ihn bei der Feierlichkeit gesehen – er bedankt sich bei den Helden für die grandiose Feierlichkeit – gerade die Golemeinlage war wirklich fantastisch.

    Sie verbringen einen guten Abend und kehren dann in ihre Zimmer zurück um zu schlafen.

    Praiala erwacht in der Nacht schreiend mit schrecklichen Kopfschmerzen in der Schläfengegend und erinnert sich nur langsam an ihre Situation – es ist dunkel und ringsherum komplett still – unüblich still für das Handelsherr. Kein Laut ist zu hören, als sie aufsteht, aber sie kann Blut riechen.

    Als sie sich umsieht, sieht sie auch die Betten der anderen leer und vom Fenster draußen einen roten Schein.

    Als sie zum Fenster hingeht, sieht sie den Mond rot schimmernd. Die Betten der anderen sind leer, aber ihr Gepäck ist noch da. Als sie die Türe öffnet um im Nebenzimmer nach den anderen zu sehen, fällt ihr eine blutüberströmte weibliche Leiche entgegen , der ein Auge fehlt. Nach einem erschrockenen AUfschrei legt sie die Frau auf den Boden – das linke Auge ist entfernt . sie ist komplett blutüberströmt und auch ihre Kleidung ist blutdurchtränkt – sie ist tot und Praiala kann beim schnellen Abtasten mehrere Stichwunden entdecken.

    Sie beginnt um Hilfe zu schreien und hört durch die Gänge eine Stimme hallen “Praiala, Zeit zu sterben”

    Sie ergreift ihr Sonnenszepter und geht auf den Gang hinaus – schräg gegenüber am Gang sieht sie noch eine Leiche – auch keiner der Helden, aber sie erkennt die Schankmaid des Abends – auch ein linkes Auge fehlt. Weiter am Gang entlang, sieht sie auch einen weiteren zusammengesunkenen Haufen – ein halbwüchsiger Bub, wohl ein Stallbursche, dem auch das linke Auge fehlt.

    Sie eilt zur Türe der anderen und hämmert daran, es antwortet niemand. als sie die Türe öffnet, ist das Zimmer leer.

    Als sie das Zimmer verlässt, hört sie von unten Schreie und eilt mit dem Sonnenszepter hinab.

    Zur gleichen Zeit erwachen die anderen gefesselt und geknebelt im Schankraum. Vor ihnen schreitet nervös eine Gestalt auf und ab, mit tief ins Gesicht gezogenem Schlapphut – die Gestalt wirkt doch wahnsinnig – kichernd, vor sich hinmurmelnd – und scheint auf etwas zu warten. Sie hat einen blutigen Stoßdolch in der Hand.

    Die HÄnde der Helden sind auf den Rücken gefesselt und mit dem Rücken an die Wand – rings um sie herum sehen sie zahlreiche Leichen.

    Tejeran versucht so erschwert in der Not einen Foramen, scheitert jedoch an den Fessel und dem Knebel.

    Auch die anderen versuchen sich aus den Fesseln zu befreien oder diese zu lockern. Dariyon hat das Gefühl, dass sich seine Fesseln etwas lockern, ehe die Gestalt ihm plötzlich übers Gesicht schlägt “halt still du wurm” und die Fesseln wieder festigt.

    Die anderen sind daraufhin vorsichtiger und versuchen es weiterhin.

    Sobald sich die Fesseln jedoch etwas lösen und sie sich nur ein wenig bewegen, stürmt er auf sie hin und schlägt sie, ehe er die Fesseln wieder festigt – währenddessen schimpft die Gestalt wüst.

    Praiala betritt den Raum, als Tejeran gerade geschlagen und wirft als erstes einen Blendstrahl auf die Gestalt und will gerade angreifen, bricht jedoch nach drei Schritten im Boden ein und schwankt. Die Gestalt dreht sich um “Ich habe dich erwartet” sie kann sich nicht befreien, als die Gestalt auf sie zukommt, den Stoßdolch gezückt und ihr sagt, dass er sie nicht so leicht sterben lässt – ihr Sonnenszepter fühlt sich unerwartet schwer an, dennoch versucht sie einen Angriff – dem er jedoch elegant ausweicht und ihr dafür über die Wange kratzt. Auf ihre Frage, was er hier spielt, hört sie nur wahnsinniges Lachen.

    Sie versucht vergeblich ihren Fuß zu befreien, als er wiederkehrt.

    Die anderen versuchen weiterhin, sich zu befreien, die Knoten und Eisenfesseln lösen sich aber noch nicht wirklich.

    Endlich kann sich Praiala aus der Diele befreien und steigt über das Loch im Bode – die Gestalt dreht sich wieder zu ihr um, und kommt auf sie zu.

    Praiala greift an und fragt nach dem Namen – der Angriff wird allerdings pariert. Als sie seinen Angriff pariert, hat sie das Gefühl sie kaum mehr bewegen zu können. Die Gestalt bewegt sich schnell, während sie das Gefühl hat sich gar nicht bewegen zu können. Währenddessen sickert aus boden und WÄnden Blut hervor und überschwemmt alles – sie hört die Stimme des Mannes noch einmal “ich komme wieder, merk dir das du winselnder sonneanbeter, ich komme wieder”
    mit einem lauten Aufschrei erwacht Praiala – sie hat keine Kopfschmerzen, fühlt sich jedoch sehr erschöpft (-7lep), ansonsten aber unversehrt.

    Das Gefühl ist ähnlich, wie beim Erlebnis mit dem Alp an den Namenlosen Tagen.

    Sie bittet Ryo mit seiner Magie zu versuchen herauszufinden, ob hier etwas magisches ist – wie ein ALp.

    Er erkennt auf Praiala magische Reststrahlung und erzählt ihr davon – sie bittet ihn, zu den anderen zu gehen und sie zu holen.
    Er kann das Zimmer normal verlassen – im Haus ist es ruhig, aber normale Geräuche wie sonst auch sind aus dem Erdgeschoss zu hören.

    Er klopft an die Türe des Nebenzimmers und holt die anderen.

    ALs sie alle versammelt sind, erzählt sie von Ryos Entdeckung und berichtet ausführlich von ihrem Traum.

    Dariyon erinnert sich, was er über Nachtalpe weiß – meist ruhelose Seelen von Verbrechern oder ähnlichen Personen, die umherziehen und sich Opfer suchen und diesen Alpträume bescheren – sie sammeln deren Sikaria um wieder fleischlich zu werden.

    Sie bittet die Magier, die magischen Überbleibsel näher zu untersuchen und sie kommen zu der Erkenntnis, dass es sich wohl um einen Nachtalp gehandelt hat.

    Tejeran heilt sie mit einem Balsam, ehe die Helden zum Frühstück gehen.

    Der Plan ist, dass Tejeran einen Schutzkreis bei Praialas Bett macht, um den ALp einzufangen – dieser wird allerdings mehrere Stunden benötigen.

    Dariyon weiß, dass Alpe normalerweise in der Nähe ihres Sterbeortes bleiben müssen.

    Der weitere Plan ist, im Stadtarchiv nachzuforschen, ob  es eine Beschreibung zu solchen Verbrechen gibt – die anderen wollen im Handelsherr und der Umgebung nachfragen, ob es Geschichten zu solchen Verbrechen gibt.

    Ryo spricht mit dem Wirt, dieser weiß jedoch von nichts.

    Tejeran und Ryo wollen in der Umgebung die Leute befragen, während Praiala und Dariyon ins Stadtarchiv gehen.

    Ein Stallbursche erzählt vom alten Kunibert, der in der Nähe wohnt und immer gut bescheid weiß und gruselgeschichten kennt – er trinkt gerne Ziegenmilch. Sie besorgen sich einen Trinkschlauch mit Ziegenmilch und suchen dann das Haus des alten Kunibert auf.

    Sie bitten ihn um ein paar Gruselgeschichten aus dem Ort.

    Tejeran erzählt, dass er Geschichtenschreiber ist und sich deswegen für die Geschichten interessiert.

    Er freut sich auch über die Ziegenmilch und bittet die Helden herein. Auf die Nachfrage nach Geschichten über einen Mörder, der linke AUgen entfernt hat, weiß er nur von einem, der Freudenmädchen umgebracht hat, von einem der Katzen getötet hat und lange vorher von einem, der Praiosgeweihte gehasst hat. Es ist schon sehr lange her und er weiß nicht alles darüber, nur dass der Mörer wohl einige Praiosgeweihte bestialisch ermordet hat, das soll deutlich länger als 100 Jahre her sein – und hier in der Gegend statt gefunden haben.

    Sie bedanken sich und berichten ihm, dass sie im Handelsherr wohnen, falls ihm noch etwas einfallen sollte.

    Ryo fragt sich zum Stadtarchiv durch, um den anderen zu berichten, während Tejeran damit beginnt den Schutzkreis zu zeichnen.

     

  • Weitere Schreie in der Nacht
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    Weitere Schreie in der Nacht
    Nachmittags
    Gareth, Mittelreich

    Die Helden finden im Stadtarchiv doch einiges heraus:

    • Nach einiger Überzeugungsarbeit (und der Greifenfurtorden) stimmt der Archivar zu, dass nicht nur Praiala, sondern auch die anderen Helden Zugang zum Stadtarchiv erhalten
    • den Helden wird Wulf, der Gehilfe des Archivars zur Seite gestellt
    • Sie finden die Prozessakte der Serien-Morde (ca 100 Jahre her) und haben herausgefunden, dass ca 1/3 der Opfer mit der Praioskirche verbunden waren.
    • Der Praiot, der hm den Prozess gemacht hat – Praiodan Greiber hat der Schlitzer verflucht (ihn und seine ganze hochnäsige Sippe, möge n sie alle einen grauenvollen Tod erleiden und die ganze Blutlinie verflucht sein)
    • Der Garether Marik, genannt der Schlitzer, zu Tode verurteilt wegen 20 Morden am 6. Peraine 10 Walpo (10 Jahre her)
    • Der Dolch, mit dem er seine Morde verübt hat, wurde im Archiv aufbewahrt – als die Helden danach fragen, stellt sich heraus, dass der Dolch verschwunden ist/gestohlen wurde?
    • Es handelt sich um einen gewundenen langen Stoßdolch – der durchaus als persönlicher Gegenstand des Schlitzers bezeichnet werden kann.
    • Dariyon schließt durch seine Magiekunde darauf zurück, dass ein persönlicher Gegenstand es sehr erleichtert, wenn man einen bestimmten Geist/Alp beschwören möchte
    • Es dürfte jemand existieren, der den ALp als Mittel zum Zweck benutzt um sich an der Praioskirche oder speziell Praiala zu wenden.
    • In der Prozessakte finden sie auch ein Bild der Mordwaffe und Praiala erkennt diese aus ihrem Alptraum

    Die Helden kehren am Abend zurück ins Handelsherr – spät, daher gab es nur noch eine Brettljause, sehr zur Enttäuschung der inzwischen doch geschmacklich anspruchsvolleren Helden.

    Diese Nacht beschließen die Helden Wachen aufzustellen – Alawin patroulliert zwischen den beiden Zimmern.

    Nichtsdestotrotz hat Praiala den nächsten Alptraum.

    Alptraum

    Sie findet sich auf einem offenen Feld oder Moor und flüchtet vor dem Schlitzer, der sie quer über das Feld jagd. Links und rchts steigen Moorleichen herauf, die nach ihr greifen – sie hat das Gefühl nicht wirklich vom Fleck zu kommen und der Schlitzer kommt immer näher.

    Als sie nach oben sieht, sieht sie am Himmel statt des Madamals einen blutroten ovalen Stein am Himmel stehen. Auch wenn Praiala versucht ihn anzusprechen, reagiert er nicht auf ihre Fragen, sagt nur, dass sie ihm nicht entkommen kann.

    Sie ertrinkt in einem Meer von Blut.

    [collapse]

    Als sie mit einem Schrei aus dem Traum hochschreckt ist sie ziemlich erschöpft (-12 LP)

    Die restliche Nacht verläuft ruhig und dank Tejerans Balsam fühlt sich Praiala auch nicht mehr  so erledigt.

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    Weitere Schreie in der Nacht
    Gareth, Mittelreich

    Praiala begibt sich früh Morgens in die Stadt des Lichts und berichtet ihrem Vorgesetzten von den Geschehnissen. Er zeigt sich sehr besorgt und verweist sie an die Boronkirche da es sich um Träume handelt und an den Hesindetempel, in dem vielleicht noch mehr Informationen zum Schlitzer zu finden sind.

    Die Helden suchen also gemeinsam den Hesindetempel auf um mehr Informationen über den roten Stein oder den Schlitzer zu erfahren.

    Pago Nattl ist ein Hesindegeweihter, der ihnen bei der Recherche dazu hilft – nach einigem Suchen finden die Helden schließlich etwas über die “Blutige Träne der Nacht” – eine Abbildung in einem dicken Wälzer, die Praiala aus ihrem Traum wiedererkennt, allerdings keine weitere beschriebung. Dariyon berichtet den Helden, dass es sich dabei um einen Taubeneigroßen Blutachat handelt, auf dessen Spitze eine Kappe aus Mondsilber sitzt, die einer Lotusblüte nachgestaltet ist.

    Es handelt sich dabei um ein Unikat – und ihr Verbleib hat sich im Laufe der Geschichte verloren. Er weiß jedoch, dass die Träne es dem Besitzer ermöglicht, Geister zu beschwören. Dariyon weiß jedoch, dass man dennoch noch magisch begabt sein muss.

    Ein beliebter Abzählreim aus der Südstadt: 1-2-3 Der Schlitzer kommt vorbei /4-5-6 Das Messer scharf gewetzt /7-8-9 tut sich auf rache freun / 10 und du bist raus, er sticht ein Aug dir aus.

    Pago erzählt ihnen auch von einem berühmten Edelsteinsammler in Gareth – Rajid al Dersha, der die Geschichte fast jeden bedeutsamen Steines kennt.

    Anschließend suchen die Helden den Borontempel auf um sich nach einer Spende (-2D) ein geweihtes Boronrad zu erwerben – das zwar nicht gänzlich gegen Alpe hilft, aber doch die Auswirkungen der Alpträume mindert.

    Als sie den Borontempel verlassen ist es schon spät und sie kehren zum Handelsherr zurück.
    Praiala erinnert sich, dass in der Kirche der Namenlose solche Rituale mit linken AUgen von Geweihten durchgeführt werden, um zu Augen des Namenlosen aufzusteigen.

    Im Handelsherr angekommen vollendet Tejeran den Schutzkreis gegen Geister neben Praialas Bett.

    Die Helden genießen das gute Abendessen und bringen Tejeran auch eine Portion hinauf.

    Im Laufe des Abendessens wird es in der Schankstube ganz still und man könnte eine Stecknadel fallen hören. Das Gesicht der Schankmagd nimmt die sorgenvollen Züge eines alten Mannes an, der die Helden mit einem blutigen uge ansieht.

    Praiala sieht die anderen Helden an – ob auch sie das gesehen haben – und Dariyon zaubert einen Odem und erkennt auf der Schankmagd noch magische Reststrahlung.

    Die Gesichtszüge des alten Mannes kommen den Helden bekannt vor und Alawin erwähnt, dass ihn dieses Gesicht an Praiala erinnert.

    Kurze Zeit später öffnet sich die Türe zum Schankraum und ein Mann mit Federhut, braunem Tornister und Umhang betrtt den Raum und sieht sich um. Er sieht sehr erschöpft aus und hat deutliche Ringe unter den Augen. Er bestellt sich unwirsch einen starken Kräutertee und setzt sich damit in eine Ecke und starrt in Richtung der Eingangstüre.

    Praiala ist doch beunruhigt und entschließt sich gleich zu einer kurzen Nachricht an ihre Eltern um sie zu warnen – als sie auf dem Weg in ihr Zimmer ist, hört sie jedoch den Mann von vorhin, der sie fragt ob sie ihn nicht erkennt, er ist ihr Onkel Aldo. Er setzt sich zu den Helden und berichtet, dass er Praiala vor 14 Jahren zuletzt bei einer Familienfeier gesehen hat. Sie weiß jedoch, dass sie einen Großonkel Aldo hat, der eigentlich Praialdo heißt. Er hat sich zwar der Rechtskunde zugewandt, aber nicht direkt in der Praioskirche.

    Er ist der jüngste Bruder ihrer Großmutter mütterlicherseits.

    Er hält sich auch schon lange im Südquartier auf, wo er eine Schreibstube für diplomatische Angelegenheiten hat. Er hat gelegeentlichen Schriftkontakt mit ihrer Mutter, ist aber von der Familie entfernter, da er die Ansichten nicht so sehr teilt.

    Praiala hat das Gefühl, dass er ihr die Wahrheit sagt – und sie erinnert sich aus ihrer Familiengeschichte an diesen Großonkel – erkennt ihn aber nicht wieder.

    Alawin fällt doch eine gewisse Ähnlichkeit zwischen den beiden auf  – die bestechend grünen Augen und die leicht hochgezogene linke Augenbraue – auch eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Gesicht von vorhin.

    Er erzählt, ass er zwar schlecht geschlafen hat, erkennt aber die Schilderung vom Schlitzer nicht.

    In dem Augenblick öffnet sich die Tür des Schankraumes neuerlich – vier Männer und eine Frau – die Frau in der Tracht einer Hesindegeweihten – Praiala fällt ein auffallendes Schlangenhalsband bei der Geweihten auf. Die Begleiter sind auch beeindruckend in bestickte Wappenröcke mit einem sich aufbäumenden Drachen und Kampfstäben. Praiala erkennt an ihrer Tracht, dass sie dem Drakoniterorden angehören. Von dem auffälligen Schlangenhalsband leitet sie ab, dass die Geweihte ein hohes Amt in Gareth bekleidet. Sie nicken ihnen kurz grüßend zu und suchen sich dann einen freien Tisch, um sich zu setzen.

    Also steht kurz darauf auf und verabschiedet sich, da Geschäfte auf ihn warten – er will aber zurückkehren.

    Er nähert sich dem Tisch und verbeugt sich, ehe er sich an den Tisch zu der Geweihten setzt. Praiala fällt auf, dass Aldo der Priesterin ein eingerolltes DOkument  überreicht und dafür eine schwer wirkende Geldkatze erhält.

    Nach der Übergabe erheben sich alle und verabschieden sich – Aldo mit einer tiefen Verbeugung – während die Hesindegeweihte nd die Drakoniter das Handelsherr wieder verlassen.

    Aldo kehrt zu den Helden zurück und schmeißt eine Runde und lädt die Helden auf ein Würfelspiel ein.

    Er hält die Helden immer weiter auf – und scheint offensichtlich nicht schlafen gehen zu wollen. Sie bietet ihm auch an, dass er bei den Helden übernachten kann und erwähnt noch einmal den Alp – er wirkt verduzt, überspielt dann das ganze aber und will noch eine Runde trinken.

    Praiala fragt ihn ob ihm der Name Praiodan Greiber etwas sagt und er heißt Greiber – der Name der Großmutter mütterlicherseits ist Greiber.

    Er erzählt dann doch von seinen Alpträumen – er ist immer erschöpft aufgewacht, hat eine Windmühle im Traum gesehen und am Himmel einen blutroten Stein.

    Tejeran hat inzwischen zwei Schutzkreise gezaubert  – falls der Alp aus dem ersten entkommt, wird er im zweiten gefangen.

    Die Helden überreden Aldo, dass er diese Nacht bei ihnen schläft.

    Da es schon spät in der Nacht ist entscheidet sich Praiala dafür, auch schlafen zu gehen, in der Hoffnung den Nachtalp anzulocken und im Schutzkreis zu sammeln – und dadurch ihre Eltern zu schützen – auch wenn sie sich natürlich Sorgen, vor allem ihre Mutter, macht.

    Er stimmt schließlich zu, bei den Helden zu übernachten und die Helden ziehen sich auf ihre Zimmer zurück.

    Sie teilen sich drei Wachen ein – und Aldo und Praiala versuchen möglichst rasch einzuschlafen.

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    Weitere Schreie in der Nacht
    Gareth, Mittelreich

    Die Nacht verläuft wider Erwarten ganz unspektakulär und Praiala erwacht erholt.

    In der früh zieht sie sich rasch an – Walpo erhält den Auftrag die Kreise zu beschützen, damit diese nicht durch Reinigungspersonal beschädigt werden – Dariyon entdeckt einen Mindergeist in einem der beiden Kreise. Er vertreibt den Mindergeist mit einem Pentagramma.

    Auch Aldo erwacht verblüfft darüber, dass er so gut geschlafen hat.

    Er lädt die Helden noch einmal zu sich ins Südquartier ein. Praiala rät ihm noch einmal den Borontempel aufzusuchen um sich auch wie sie ein geweihtes Boronsrad zum Schutz z besorgen und beschreibt den Weg zu seiner Schreibstube.

    Die Windmühle aus seinen Träumen kann er nur ungenau beschreiben – aber ihm ist aufgefallen, dass sie sieben Flügel hat. Er verspricht Praiala zu verständigen, wenn ihm etwas auffällt – Praiala verspricht das gleiche – und dass sie ihrer Mutter liebe Grüße ausrichten soll.

    Sie brechen dann nach dem Frühstück auch zu Praialas Elternhaus auf – in einem besseren Viertel. ALs Praiala an die Türe klopft, öffnet das Dienstmädchen, Jolande die Türe und begrüßt Praiala überrascht.

    Praiala begrüßt sie mit einer Umarmung – der Vater ist schon im Praiostempel, ihre Mutter ist noch zu Hause – es geht ihr nicht gut, sie scheint sehr schlecht geschlafen zu haben.

    Sie bittet Praiala und die anderen in den Salon und wird ihre Mutter verständigen.

     

     

    Offen: aktuelle bestialische Morde oder auffällige Todesfälle? Stammbaum Praiala? Nachkommen/Familie des Schlitzers?  Feinde von Praialas Familie?

     

  • Weitere Schreie in der Nacht

    Die Helden warten eine halbe Stunde, bis Prailas Mutter – sichtlich erschöpft und ausgelaugt – das Zimmer betritt. Sie freut sich schon über den unerwarteten Besuch und nachdem Praiala die anderen Helden vorgestellt hat, spricht sie ihre Mutter gleich darauf an, dass diese wohl nicht gut geschlafen hat, und ob sie schlecht geträumt habe.

    Ihre Mutter ist darüber verwundert, auf Prailas Versicherung, ihr später alles zu erklären, erzählt sie von dem Traum – sie wäre draußen gewesen und verfolgt worden – sie erinnert sich an das blutrote Madamal – und eine Mühle mit sieben Flügeln.

     

    Anschließend erzählt Praiala ihr von dem Nachtalp und der Theorie der Helden zum Schlitzer und dass jemand bewusst diesen Geist gerufen habe.
    Außerdem bittet sie ihre Mutter, die anderen Verwandten ebenso zu warnen – und sich ein geweihtes Boronsrad zu besorgen, da dieses gegen die Auswirkungen des Nachtalpes helfen kann.

    Sie erzählt auch von dem Treffen mit ihrem Onkel Aldo – und nach einem gemeinsamen Mittagessen, besehen sich die Helden in der Familienbibliothek den Stammbaum und die Familienchronik, finden aber nichts wirklich spannendes zum Urururgroßvater Praialas.

    In der Zwischenzeit trifft auch ein Bote ein – den ihr Großonkel Aldo schickte – in dem er die Helden noch einmal zu sich in die Südstadt einlädt.

    Am späteren Nachmittag folgen sie der Einladung und stellen auf ihrem Weg doch deutlich fest, dass die Südstadt doch ein deutlich anderes Viertel ist – sie werden von Bettlern und Straßenkindern angesprochen und auch Straßenmädchen versuchen sie zu verlocken – im Gedränge werden sie auch angerempelt und Tejeran stellt später den Verlust von 6 Dukaten fest, die ihm gestohlen wurden.

    Als sie das zweistöckige, windschiefe Haus mit Aldos Schreibstube erreichen, fällt Praiala auf der gegenüberliegenden Straße ein Bettler auf, dr das Haus zu beobachten scheint.

    Pheco, Aldos Lehrjunge begrüßt die Helden und bringt sie zu seinem Meister, der sie freundlich begrüßt – sie berichten vom Besuch bei Praialas Mutter – und sie spricht auch den Bettler an.

    Aldo winkt aber ab, Bettler seien nichts ungewöhnliches.

    Während dem Gespräch mit den Helden, spricht Pheco seinen Meister an und die beiden unterhalten sich etwas abseits – die Helden glauben besorgnis in ihren minen zu erkennen – Aldo weicht aber auf Nachfragen aus und drängt die Helden, sich von Pheco etwas die Stadt zeigen zu lassen. Auch auf Praialas Sorge hin winkt er ab, er sei schon so lange in der Südstadt und bisher sei ihm noch nichts geschehen. Er weigert sich auch die Helden gleich zu begleiten, sondern möchte sie zwei Stunden nach Sonnenuntergang im Handelsherr treffen, da er davor noch Geschäfte hat – auch hier reagiert er ausweichend – Briefe zu schreiben, Testamente..eben was in seiner Schreibstube so anfällt.

    Die Helden verlassen mit Pheco die Südstadt und er führt sie durch Gareth, zeigt ihnen die bekanntesten Sehenswürdigkeiten und geht auch nicht näher auf die Geschäfte seines Meisters ein. Er ist schon seit zwei Jahren bei ihm und kann inzwischen gut lesen und auch schon schöner schreiben.

     

    zum Abschluss zeigt er ihnen noch eine Überraschung – auf dem Rabenplatz findet an diesem Tag eine Hinrichtung statt, die doch mehr einem Volksfest gleicht – Leckereien werden angeboten und die Menschenmenge drängt sich um die Hinrichtungsstätte. Pheco erzählt, dass die Hofmalerin von Königin Emer die Verurteilte ist – es wird gemunkelt, sie habe Pläne der alten Residenz an Borbaradianer weitergegeben.

    Auch wenn Tejeran und auch Ryo keinen Grund für die Hinrichtung sehen und auch Dariyon sich dem anschließt – sie versuchen Praiala zu überreden die Hinrichtung aufzuhalten oder zu verschieben – sieht sie doch keine Möglichkeit und ist auch nicht von der Unschuld der Verurteilten überzeugt – sie kennt den Fall nicht und hat ihrer Meinung nach keine Autorität um einzugreifen.
    Schließlich wird die Verurteilte vorgefahren und vom Volk mit Unrat beworfen, ehe sie vor dem Schafott steht und ein Praiosgeweihter noch einmal das Urteil verliest – wegen Hochverrat, Verrat von geheimen Informationen an eine feindlich gesinnte Gruppierung.
    Die Gelegenheit zu letzten Worten nutzt sie nicht und stirbt schließlich durch das Beil.

    Als die Helden mit Pheco zum Handelsherr zurückkehren, geben sie ihm doch einen Dukaten als Belohnung und der Junge ist überwältigt und begeistert.
    Beim Essen warten sie auf Aldo – als dieser aber nicht erscheint, greifen sie nach Rüstungen und Waffen und machen sich in der Nacht auf in die Südstadt.

     

    Sie erreichen auch fast das Haus Aldos – und hören aus einer Seitengasse mehrere Schreie und schließlich sogar Kampeslärm – woraufhin die Helden mit gezogenen Waffen hinzueilen.

    Sie erkennen die Hesindegeweihte des letzten Abends und sechs Drakoniter – und dreizehn Gestalten in Kapuzenumhängen mit Äxten – bis auf einer, der gerade einen Flammenstrahl auf die Geweihte abschießt.

    Mit einem Stoßgebet der Geweihten baut sich vor ihr kurzzeitig ein silberner Schild auf, der den Flammenstrahl auf den Magier zurückwirft und verschwindet – der Magier liegt brennend am Boden, als die Helden sich in den Kampf stürzen.

  • Waffenklang in dunkler Nacht

    Die Helden stürzen sich in den Kampf gegen die Schurken mit ihren Äxten. Alawin gelingt ein guter Treffer, noch bevor die Schurken das Eingreifen der Helden bemerken konnten – danach steht er zweien gegenüber. Praiala neben ihm sieht sich drei Gegnern gegenüber und entschließt sich sehr defensiv zu kämpfen.

    Nach der ersten Runde entpuppt sich noch einer der Schurken als Magier, als er eine Schreckgestalt auf Alawin zaubert. Tejeran hingegen schaltet den ersten Magier mit einem Ignisphaxius endgültig aus, ehe er rasch einen Axxeleratus auf die Helden zaubert. Der Blitzdichfind des zweiten Magiers auf ihn scheitert glücklicherweise an seiner Magierestenz.

    Alawin gelingt es rasch, einen seiner Gegner auszuschalten und Tejeran hypnotisiet einen von Praialas Gegnern und rät ihr, ihn einstweilen nicht mehr anzugreifen.

    Alawins grandiose Attacke scheitert leider an der ebenso guten Parade seines Gegners – wie ein Gong schallt das Geräusch der aufeinanderfallenden Waffen durch die Gasse.

    Er muss einen leichten Schlag seines Gegners einstecken, während Praialas Paraden glücklicherweise gelingen.

    Der übrig bleibende Magier schieft einen Flammenstrahl in Richtung Tejeran, der sich glücklicherweise noch durch zwei Gardianum (1x Schaden und 1x Zauber) schützen konnte und so dadurch keinen Schaden nimmt.

    Nach einigem Schlagabtausch mischt sich Tejeran mit seinem Flammenschwert ebenso in den Kampf ein und Praiala beginnt sich nun auch auf ihre Attacken zu konzentrieren und sich nicht mehr nur zu verteidigen.

    Nach einigen weiteren Schlägen gelingt dem Magier noch ein Ignisphaxius auf Tejeran, der auch im Gardianum landet.

    In der Zwischenzeit gelingt es Alawin seinen Gegner auszuschalten – und auch Praiala und Tejeran schalten einen ihrer Gegner gemeinsam aus.

     

    Gerade als sie sich dem Gegner bei ihnen zuwenden wollen, spüren sie einen Windzug und erkennen nur noch, wie Alawin mit Sturmangriff auf den Gauner zuläuft und so viel Schwung hat, dass er diesen regelrecht gegen die Wand klatscht und ihm durch den Aufprall den Kopf zerquetscht.

    Der verbliebene Magier wird kreidebleich und dreht sich um, um zu fliehen.

    Als bis auf den noch bezauberten Mann keiner der Gegner mehr steht, der die Helden angegriffen hat, haben sie ein wenig Zeit um sich zu orientieren.

    Die Hesindegeweihte und ihre Drakoniter waren auch nicht untätig – auch wenn leider zwei der Drakoniter gefallen sind – und weder Magie noch ein Mirakel ihnen noch helfen können.

    Alawin, noch vom Axxeleratus beschleunigt verfolgt den flüchtenden Magier und setzt zum Sturmangriff an – um diesen schließlich ebenso sturmvoll an der nächsten Wand auszuschalten.

    Die Helden fesseln den überlebenden Gegner, der noch hypnotisiert ist und erst dann können sie wieder zu Atem kommen und sich sammeln. Die anderen Gegner sind entweder tot oder geflohen.

     

     

     

  • Wo ist Aldo?

    Die Geweihte Crysalia kommt nach dem Kampf auf die Helden zu, während sich Xolame an die Durchsuchung der Gefallenen macht um nach deren Herkunft oder Auftrag zu suchen.

    Sie bedankt sich im Namen Hesindes überschwänglich. Auf die Frage der Helden ob sie sich eine Grund für den Angriff vorstellen kann, erzählt sie von einer starken Vermutung, dass sie ein Artefakt nach Gareth transporiert haben, auf das die Räuber es vermutlich abgesehen hatten.

    Sie stimmt den Helden zu, dass es sich nicht um einfache Südstadträuber gehandelt hat.

    Sie fragen nach Aldo, ob dieser etwas mi dem Artefakt zu tun hatte, dazu kann sie jedoch nichts sagen  – und will auch nicht näher auf ihren Handel mit Aldo eingehen.

    Sie versichert den Helden, dass sie die Südstadt schnell verlassen werden und bedankt sich noch einmal bei den Helden und verspricht ihnen bei gegebener Zeit eine hesindegefällige Belohnung.

    Xolame hat bei den Toten nicht wirklich etwas gefunden, die Helden könnten nur die Äxte mitnehmen.

    Die Helden verabschieden sich und nehmen den Gefangenen mit, während sie sich auf den Weg zu Aldo machen.

    Als sie die Schreibstube erreichen, erkennen sie auch den Bettler vom Nachmittag.

    Als sie an die Türe klopfen, rührt sich nichts – als sie die Türe versuchen, lässt sie sich öffnen.  Praiala ruft nach Aldo und es ist dunkel, als sie die Schreibstube betreten, hören sie von oben einen markerschütternden grausamen Schrei. Die Helden stürmen dem Schrei entgegen.

    Als sie ins Obergeschoss kommen, sehen sie drei Türen – und versuchen gleich die erste Türe zu öffnen und entdecken die Latrine. Die Türe daneben sieht nach einer Art Bibliothek/Schreibstubenarchiv mit einem Schreibtisch aus, es ist niemand in Zimmer.

    Schließlich versuchen sie die dritte Türe und entdecken das Schlafzimmer – mit einem Bett und einem Schrank – im Bett finden sie Aldo mit verrenkten Gliedern und niemand sonst. Tejeran zaubert gleich einen Odem, während Praiala zum Bett eilt und nach Aldo sieht.

    Tejeran erkennt die magische Reststrahlung die er schon bei Besuch des Nachtalpes bei Praiala gesehen hat. ALdo ist wirklich tot ist – die Gliedmaßen verrenkt und das linke Auge wurde ausgestochen. Der Körper ist noch warm und muss gerade eben erst gestorben sein – das Fenster ist geschlossen.  Der Tote trägt Nachtkleidung.

    Der Odem zeigt leider auch keine magische Spur, mit der sie dem Nachtalp folgen könnten.

    Tejeran durchsucht die Stube, während Praiala vor dem Haus nach dem Bettler sehen will. Tejeran erkennt auf der Wand neben dem Bett kurz ein geisterhaftes Gesicht, es ist der gleiche alte Mann, den sie schon im Handelsherr gesehen haben.

    Er hat wieder traurige Züge und eine blutige Träne rinnt ihm über die Wange.

    Nach wenigen Sekunden verschwindet das Gesicht wieder. Tejeran findet nichts weiter interessantes im Schlafzimmer und durchsucht die andern Zimmer.

    Im Chaos des zweiten Zimmers findet er im Kamin de Überreste eines verkohlten Pergamentes auf dem er lesen kann:

    Ihr seht mich beeindruckt. Eure Kontakte in Gareth scheinen ihr Geld wert zu sein. Mit der Vermittlung der Baumdrachen bin ich sehr zufrieden… (vollständiger text folgt) A.M.

    Der Bettler ist fort, also kehrt Praiala wieder zurück ins Haus.

    Aldo scheint eine Karte verkauft zu haben.

    Dariyon indes versucht im Schlafzimmer einen Geist zu beschwören – entweder den Vorfahren oder Aldo. Vor Dariyon erscheint eine wabernde Gestalt und die Helden erkennen den alten traurigen Mann. Praiala vermutet ihren Vorfahren Praiolund Greiber und auf ihre Frage bestätigt dieser ihre Vermutung.

    “Der Schlitzer treibt sein Unwesen, die Seele des Müllers ist nicht endgültig gebannt”

    “der Schlitzer wurde gerufen”

    er weiß aber nicht warum er gerufen wurde oder wer ihn gerufen hat.

    Er erzählt, dass er keine Ruhe findet, bis der Müller endgültig gebannt ist. Auf die Frage wie man ihn bannen kann, erzählt dass sie die Träne finden sollen, den Urheber allen Leids.

    Die Träne ruht begraben.

    Die Mühle liegt außerhalb der Stadt, wo Dämonen gewütet haben.

    Er weiß nicht, wo der Schlitzer verscharrt wurde und kann den Helden auch sonst nicht mehr helfen.

    Plötzlich hören die Helden von unten mehrere Personen hereinstürmen und gebellte Schreie, woraufhin sich der Geist verabschiedet.

    Vier bewaffnete Stadtgardisten und ein Offizier stürmen in das Schlafzimmer und verhaftet die Helden wegen Schmugglerei und Hehlerei auf Befugnis des Stadtkommandanten. Unten sind noch weitere Stadtgardisten – es handelt sich eindeutig um garethische Stadtgardisten und auch der Hauptmann (Hauptmann Kettenburg) ist eindeutig erkennbar.

    Den Helden werden sogar Fesseln angelegt und die Gardisten lassen sich nicht überzeugen, die Helden ungefesselt mitzunehmen.

    Bevor Dariyon die Fesseln angelegt werden können, transversalisiert er sich fort zur Stadtgarde und fragt dort aufgeregt, ob es den Hauptmann Kettenbrug gibt und dass dieser eine Praiotin gefangen nehmen wollte.

    Dariyon drängt zur Eile, da er sich um die anderen Helden Sorgen macht und wird schließlch von zwei Gardisten begleitet und führt sie zu Aldos Haus.

    Dariyons Verschwinden sorgt für Aufregung – Praiala versucht den Kommandanten oder die anderen Gardisten zu überzeugen, diese lassen sich von ihr jedoch nicht davon überzeugen, dass ihr Handeln unrechtmäßig ist.

    Tejeran wehrt sich gegen die Verhaftung, in dem er sich in einer möglichst unbequemen Pose selbst paralysiert um sie aufzuhalten oder den Abtransport zu verzögern.

    Der Hauptmann flucht unflätig, während nun mehre Gardisten mühsam versuchen ihn aus dem Haus zu schaffen.

    Vor dem Haus steht ein Wagen bereit, auf den die verbliebenen Helden und auch Tejeran verfrachtet und abtransportiert werden.

    Schon nach kurzer Fahrt bleibt die Kutsche stehen und die Helden werden ausgeladen. Praiala erkennt den Schuldturm. Die beiden werden in den Schuldturm in eine der Zellen gebracht.

    Sie versucht sich so viele Gesichter als möglich zu merken, ist dabei aber nicht sehr erfolgreich.

    Indes bei Dariyon: Als er mit den Gardisten Aldos Haus erreichen, erkennen sie die erweiterte Türöffnung, durch die Tejeran hinausgebracht wurde – die Türe steht offen und sie sehen im Obergeschoss den Toten daliegen.

    Auch die begleitenden Gardisten wundern sich sehr über die Vorgehensweise, den Toten unbewacht zurückzulassen. Dariyon versucht Tejeran telepathisch zu erreichen, während Praiala versucht mittels göttlicher Verständigung einen Garether Tempel oder jemand von der Inquisition um von der Situation zu berichten.

    Einer der Gardisten hält bei ALdos Haus Wache, während Dariyon mit dem anderen zur Wache zurückkehrt.

     

  • Im Schuldturm
    TRA
    20
    1014 BF
    Im Schuldturm
    Gareth, Mittelreich

    Die Helden verbringen eine unruhige und nicht sehr erholsame Nacht im Schuldturm und werden früh am Morgen von einer Wache ins Büro des Hauptmannes begleitet, wo die Hesindegeweihte Crysalis auf die Helden wartet und der Hauptmann den Helden widerstrebend ihre Ausrüstung zurückgibt – es fehlt nichts – und die Helden nach draußen begleitet.

    Sie erzählt den Helden, dass sie einige Mühen auf sich genommen hat um die Freilassung der Helden zu erreichen und betrachtet ihre Schuld nun damit als beglichen.

    Vom Hauptmann hat sie erfahren, dass Praialas Großonkel Aldo ein Hehler war – was sie auch bestürzt, da sie ja etwas von ihm erstanden hat. Sie bittet die Helden am Abend, nachdem die Tore geschlossen sind, in ihre Stadtvilla zu kommen um über die weitere Situation zu sprechen.

    Es ist Vormittag als die Helden ins Handelsherr zurückkehren – Dariyon verständigt Tejeran – wo sie sich erst einmal wieder den Schmutz des Kampfes und des Gefängnisses abwaschen und dann in Ruhe frühstücken.

    Idra lässt ihre Straßenkleidung reinigen und zieht sich feinere Kleidung an, auch die anderen ziehen sich ihre gute Kleidung an für das Treffen am Abend.

    Praiala schreibt noch vor dem Essen eine Nachricht an ihre Mutter um sie über Aldos Schicksal zu verständigen.

    Idra  nutzt auch die Zeit um sich um ihr Amazonenross zu kümmern.

    Die Helden sitzen gerade bei einem späten Brunch, als der verstörte Pheco ins Handelsherr kommt um den Helden vom Tot Aldos zu berichten, dieser musste den Toten sogar identifizieren.

    Er will den Helden erzählen was er weiß und die Helden gehen mit ihm auf ihr Zimmer um ihn zu trösten und mehr von ihm zu erfahren.

    Idra beruhigt ihn erst einmal und tröstet ihn und rät ihm dann sich erst einmal nach einer anderen Anstellung umzusehen, da die Schreibstube ohne Aldo nicht wirklich weiter bestehen bleiben wird. Sie verspricht ihm auch, dass die Helden Aldos Tod aufklären wollen und will nun unter die ehrlichen Leute gehen.

    Sowohl Aldos Cousin, als auch Aldo sind gestorben und er fürchtet, dass auch die anderen Mitglieder der Bande wohl bald sterben werden.

    Idra berichtet dass die Toten auf einen Fluch, der auf Aldos Familie liegt zurückzuführen ist.

    Pheco berichtet, dass ALdo mit einer Diebes und Schmugglerbande zusammengearbeitet hat – die aus vier Leuten bestand – einmal Aldos Cousin der auch von ALpträumen geplagt wurde, bevor er gestorben ist.

    Die Schwester des Cousins, Mira und noch Torben und ein Havener namens Olger, von dem er vermutet, dass er der Kopf der Bande ist.

    Er erzählt, dass die Hesindegeweihte von ALdo eine Kette, ein Artefakt erstanden hat – dieser hat sie von der Bande besorgt.

    Die Helden bieten Pheco an für sie zu arbeiten als Schreiber – sie würden ihm auch die Recherche in einer Bibliothek beibringen – für 1D im Monat, Unterkunft und Verpflegung bekommt er von den Helden gestellt.

    Pheco berichtet den Helden auch, wo Torben zu finden ist – in der Stellmacherei Ferrarra.

    Pheco wird seine Sachen zusammenpacken und sich von seiner Familie verabschieden ehe er bei den Helden im Handelsherr einziehen wird.

    Idra setzt sich auf ihr Amazonenpferd – herausgeputzt und macht sich auf den Weg zur Stellmacherei, wo sie sich nach Wagentypen etc erkundigt.

    Sie wird vom Chef Enzo Ferrarra empfangen und herumgeführt.

    Torben ist schmächtig und blond, die Helden hoffen ihn zu erkennen.

    Die Werkstatt ist zu gefährlich,aber er bietet ihr eine Probefahrt in einer Kutsche an, der sie gerne zustimmt – einer der Mitarbeiter wird sie fahren.

    Er zeigt begeistert das neueste gefederte Modell und erzählt Idra davon.

    Idra möchte mit einem der Handwerker über die Räder sprechen. Die anderen schlendern währenddessen herum und unterhalten sich mit den Handwerkern. Praiala spricht mit einem, der gerade die Innenausstattung montiert und fragt nach Torben, dem Freund ihres Cousins – er weiß nur, dass er Radmacher ist und einen Todesfall in der Familie hatte und gestern früher gegangen ist und heute nicht zur Arbeit erschienen ist. Er weiß nur, dass er im Südquartier wohnt.

    Ein junge hört das und erwähnt, dass er ihnen sagen kann, wo Torben wohnt und dafür einen Silbertaler möchte, den die Helden ihm bezahlen. Er heißt Ole und beschreibt das Quartier von Torben in der Südstadt, kann ihnen auch die Straße nennen und dass er in einer Dachkammer zur Untermiete wohnt. Er hat früher bei den Rädern gearbeitet und sich dort mit Torben angefreundet, daher weiß er das.

    Idra erzählt, dass sie noch mit ihrem Bruder darüber sprechen möchte und genießt dann die Testfahrt.

    Anschließend machen sich die Helden auf dem Weg zu Torben – ziehen sich jedoch vorher wieder einfachere Kleidung im Handelsherr an und nehmen ihre Waffen und Rüstungen mit.

    Die Helden können sich recht gut zurechtfinden und gelangen schließlich in die Straße und zu dem beschriebenen Haus des Korbmachers, in dem Torben zur Untermiete wohnt.

    Die Helden beschließen, dass sich Idra nach Torben erkundigen wird. Der Korbmacher zeigt ihr den Weg zum Zimmer, hat ihn aber an diesem Tag noch nicht gesehen.

    Die Helden gehe die Treppe hinauf und gelangen zur geschlossenen Türe – auch Klopfen und Rufen ruft keine Reaktion hervor, die Türe ist jedoch nicht verschlossen und die Helden können das düstere Zimmer betreten. Am Boden sehen sie eine Gestalt am Boden liegen – er schnarcht lautstark. Die Helden betreten das Zimmer – Idra stolpert dabei über eine Flasche billigen Fusels am Boden. Das Zimmer ist karg eingerichtet – das Bett, eine Truhe und etwas Kleidung.

    Nachdem sie die Türe geschlossen haben, versuchen sie den Schlafenden zu wecken. In eine Krug bei einer Schale ist Wasser und Alawin kippt ihm das Wasser über den Kopf.

    Er schreckt laut fluchend auf und sieht beim Anblick der Helden erschrocken drein.

    Die Helden fragen ihn aus – er erzählt, dass der letzte Coup auf den Silkwiesen war, wo sie einen kleinen eiförmigen roten Stein finden sollten, der mit einer silbernen Kappe eingefasst war. Sie sind jedoch von schrcklichen Ungeheuern angegriffen worden – Olger hat es schlimm erwischt und er hat ihn seitdem auch nicht mehr gesehen – den Stein haben sie nicht gefunden, da sie geflüchtet sind.

    Er kennt den Auftraggeber nicht, darüber wusste nur Olger bescheid. Der Besuch war vor einigen Tagen (vor Praialas erstem Alptraum)

    Die Ungeheuer waren verrottende menschliche Gestalten die fürchterlich geknurrt haben und dann Olger gebissen haben – sie konnten nur knapp entkommen.

    Auf den Silkwiesen gibt es das Grabhaus eines tulamidischen Edelsteinhändlers, in diesem wollten sie nach dem Stein suchen.

    Olger hat er eben seitde nicht mehr gesehen, er glaubt, dass dieser bei sich zu Hause ist. Olger wohnt im Stadtteil Rosskuppel und ist dort Gemüsehändler – er beschreibt den Weg zu dem Gemüseladen.

    Der Plan war den Edelstein aus dem Grab zu holen und dem Auftraggeber zu verkaufen. Er weiß nichts über das letzte Stück, das Aldo verkauft wurde.
    Olger, Toren, Mira und Efferdil sind die Baumdrachen – Mira und Efferdil waren Geschwister und sind beide gestorben. Er bricht in Tränen aus, als er vom Tod seiner Geliebten Mira erzählt – die nach Alpträumen letzte Nacht schreiend aufgewacht ist und gestorben ist, aus einem Auge blutend.

    Sie hatte davor keine anderen Alpträume, während Efferdil schon länger Alpträume hatte und erzählt hat, dass er im Traum von einer Gestalt mit einem Messer verfolgt wurde. Er hat auch ein Feld und eine Mühle erwähnt – eine Mühle mit sieben Segeln.

    Die Helden beschwören ihn auf den rechten Weg zurückzukehren und seinen Lebenswandel zu überdenken und er stimmt dem zu.

    Anschließend brechen die Helden auf um in Rosskuppel nach Olger zu sehen.

    Das Haus des Gemüsehändlers ist dunkel und es sieht so aus, als wäre niemand daheim. Die Helden klopfen an, es öffnet niemand. Idra erkundigt sich bei Passanten ob Olger bei dem Laden wohnt und wird informiert, dass er darüber wohnt und der Eingang durch den Gemüseladen ist. Er hat seinen Laden heute auch gar nicht geöffnet hat, aber gestern hat man etwas aus dem Haus gehört, obwohl der Laden auch gestern schon geschlossen war. Olger scheint keine Angestellten zu haben.

    Nachdem der Passant fort ist, probieren sie ob die Türe verschlossen ist – das ist sie. Idra macht sich dann unaufällig daran die Türe aufzuknacken.

    Sie hören unter sich ein Rumpeln und finden hinter dem Laden eine Falltüre. Als sie diese öffnen und mit einer Laterne hinableuchten, finden sie eine Leiter, die hinabführt.

    Idra steigt zuerst hinab und sieht ganz viele Kisten mit unterschiedlichen Gemüsen dort stehen auf einem gestampften Lehmboden. In einer Eck sieht sie eine zusammengekauerte Gestalt “gehts weg, lasst mich in Ruhe” es handelt sich um einen rothaarigen Mann und sie vermuten dass es sich um Olger handelt. Praiala bleibt oben um den Rückzug zu sichern, während die anderen hinunterklettern.
    Dariyon hat das Gefühl, dass Olger nicht mehr lange bei sich bleiben wird und wohl gerade mitten in der Verwandlung vom Mensch zum Guhl ist.

    Idra versucht ihn zu Boden zu werfen und dann zu fesseln, während Dariyon sie mit einem Armatrutz schützt um etwaige Bisse zu verhindern.

    Nachdem er gefesselt ist, fragen die Helden nach dem Auftraggeber – er stammelt und leidet qualvoll unter Schmerzen.

    Seinen Auftraggeber kennt er noch von seiner Zeit aus Havena, es ist der ehemalige Hofdruide des Fürsten Cuano ibenain, nämlich Archon Megalon. Einige der Helden haben vor Jahren in Mhanadistan einen Kult von Mandrakinanbetern aufgehalten und Archon Megalon hat ihnen Masken abgekauft, mit denen Menschen beherrscht werden können.

    Da die Helden glauben, dass der Gemüsehändler nicht zu retten ist, erlöst Idra in, indem sie ihm den Kopf abschlägt

     

     

  • Das Ende des Alptraumes

    Die Helden hinterlassen beim Büro des Seuchenherren eine Nachricht bezüglich des toten Ghules, damit die Ansteckungsgefahr minimiert wird und machen sich dann auf den Weg zur Ferrarra Werkstatt für die vereinbarte Probefahrt um sich zu der Villa der Hesindegeweihten Störrebrandt fahren zu lassen.

    Es ist kurz nach Sonnenuntergang, als die Helden vor der Villa aussteigen – es ist doch verdächtig ruhig rund um die Villa – keine Bediensteten kommen aus der Villa entgegen um die Helden zu empfangen. Die Helden gehen zur EIngangstüre, die leicht offen steht. Idra geht voran und klopft – ehe sie laut einen guten Abend wünscht.

    Als Antwort hört sie ein leises Wimmern aus dem Inneren der Villa. Als sie die EIngangstüre ganz öffnen, sehen sie einen prächtigen Raum und Stiegen, die nach oben führen, ehe sie dem Geräusch des Wimmerns in einem hinteren Zimmer folgen.

    In dem Zimmer finden sie ein jungs Mädchen, das verängstigt in einer Ecke kauert. Sie erzählt dass ein Mann hier war der die Herrin mitgenommen hat und die Bediensteten verzaubert hat, so dass sie alle tanzen mussten – die Köchin Lena ist vor Schreck erstarrt, während sie selbst zucken musste und gar nicht aufhören konnte.

    Sie hat ein Blasrohr erkennen können, danach ist die Herrin zusammengebrochen und er hat sie entführt. Die Helden beschreiben Archon Megalon und sie bestätigt dass es dieser Mann war.

    Idra verspricht der Dienerin, dass die Helden versuchen werden die Herrin zu retten – sie hat auch noch Pferdehufe draußen gehört.

    Die Magd erzählt, dass es schon gedämmert hat, als der Mann dazukam.

    Die Helden durchsuchen die Kiesauffahrt nach Spuren und finden natürlich deutlich die Spuren ihrer Kutsche – Ryo kann noch die Spur eines weiteren Pferdes erkennen.

    Sie fragen dann umliegende Händler und Ladenbesitzer, nach dem Reiter. Ein Ladenbesitzer erzählt von einem Reiter vor ca einer Stunde, der eiligst die Straße entlanggeritten ist und beschreibt den weiteren Weg.

    Die Helden fragen sich weiter durch und erhalten auch andere Berichte von einem sehr schnellen Reiter.

    Schließlich teilt sich die Gruppe auf – Dariyon und Idra teleportieren ins Handelsherr um die Pferde und Waffen zu holen, während die anderen Helden weiter versuchen dem Reiter zu folgen – der Plan ist, dass Ryo und Dariyon sich über Gedankenbilder verständigen können, wo die Gruppe sich aufhält.

    Praiala wird – sobald sie STadtwache oder gardisten auf dem Weg sieht, diesen von der Entführung berichten und dass die Helden dem ENtführer folgen.

    Die beiden reiten voller Eile den anderen hinterher. Die Helden folgen den Berichten durchs südliche Tor hinaus und kommen auf die Reichsstraße nach Süden – da diese so stark benutzt wird, ist es nicht mehr möglich einer einzelnen Spur zu folgen.

    Sie erkennen, dass der Weg sie nach Silkwiesen führt – zu so später Stunde sind keine anderen Reisenden mehr unterwegs – bei den Herbergen fragt Idra kurz nach ob jemand den Reiter gesehen hat und holt anschließend den Rest der Gruppe wieder ein.

    Ein Wirt berichtet von einem Reiter, der zu so später Stunde ein Reiter in sehr flottem Tempo Richtung SÜden unterwegs war.

    Dank der Blendlaternen können die Helden den Weg auch ausleuchten und so durchaus schnell unterwegs sein.

    Nach ca vier Stunden erreichen die Helden Silkwiesen und klopfen beim Gasthaus an.Sie warten eine ganze Weile, ehe ein alter Mann den Türschlitzt öffnet und die Helden unfreundlich fragt, was die Helden so spät noch wollen.

    Beim Gasthaus ist niemand vorbeigekommen – als sie nach Mühlen fragen, erzählt er, dass es hier viele Mühlen gibt, auch mehrere mit 7 Flügeln – die der berüchtigten Schwarzdornmühle nachempfunden wurde. Diese wurde vor sehr sehr langer Zeit auf einem Hügel westlich der Auenlandschaft von einem Bosparanimechanikus erbaut und hat in der ersten Dämonenschlacht dem Garether Anführer als Feldlazarett gedient. Den Legenden nach war es ein sehr heiß umkämpfter Ort, an dem die tapferen Garether erbitterten Widerstand geleistet haben. Angeblich liegt diese Mühle nun am Rand der Dämonenbrache. Dorthin traut sich nun niemand hin, aber der alte Mann berichtet dass er als Junge einmal dort war und einen Hügel mit fast verfallenem Mauerwerk, das eine Mühle sein könnte, gesehen hat. Er beschreibt den Helden den Weg dorthin.

    Die Helden bedanken sich und machen sich den Weg zu dieser Mühle.

    Als sie zur Abzweigung kommen wird es ganz still und sie hören in der Ferne mehrstimmig klagendes Wimmern und das Knarren wie von einer Mühle zu vernehmen.

    Als sie sich dem nähern erkenne sie eine halb versunkene und verfallene Mühle. Um die Mühle herum tanzen Irrlichter. Tapfer nähern sich die Helden weiterhin, als plötzlich ein Blitz in die Mühle einschlägt und von innen ein triumphierender Schrei zu hören ist “endlich, ich lebe”

    Die Helden stürmen auf die Mühle zu und hören zwei Stimmen von innen und halten kurz inne um zu lauschen. Eine davon fragt nach einem geheimen Fluchttunnel des Tempels, während die zweite Stimme erwähnt, dass die “schlampe” dies nicht wüsste.

    Der Pakt mit dem Druiden sei beendet und alle würden sterben… (Bitte um Ergänzung des Dialoges)

    Sie hören ein Knarren und können durch die Risse erkennen, dass sich Skelette erheben.

    Der Druide ist davon nicht wirklich beeindruckt und erwähnt, dass Marek bald gänzlich sterben würde und er nicht einmal Hand anlegen muss, da sich draußen die Helden nähern.

    Als die Helden hereinstürmen sehen sie noch wie der lachende Druide von einem Sturmelementar fortgetragen wird und sein Lachen leiser wird.

    Sie sehen in der Mühle die bewusstlose und gefesselte Crysalia – und eben die sich aus dem Boden erhebende Skelette – und eine schwarz gewandete Gestalt mit einem Schlapphut und einem langen Dolch. Außerdem haben sich auch 9 Skelette aus dem Boden gegraben.

    Alawin und Idra nähern sich Marek so nahe sie können, während Praiala mit einem Stoßgebet beginnt um einen Blendstrahl auf Marek zu werfen.

    Dariyon bereitet einen engstrahligen Igniphaxius vor.

    Marek greift indessen Idra an, sie pariert jedoch gut.

    Dank Dariyons Kugelzauber könnn sich die Skelette, die sich dem EIngang und der Gruppe zuwenden, ihnen nicht näher als 2Schritt nähern.

    Die anderen drei Skelette wenden sich Idra und Alawin zu.

    Der Blendstrahl und Blitzdichfind treffen Marek fast zeitgleich und erschweren ihm den zukünftigen Kampf.

    Dariyons Ignisphaxius trifft Marek in den Bauch – dieser geht in Flammen auf und durch die ganze Mühle hallt sein markerschütternder Schrei, und er vergeht in einer Stichflamme und zerfällt zu Asche.

    Auch die Untoten zerfallen als ein Beben durch die Mühle geht.

    Idra springt zu Crysalia um sie loszuschneiden, ehe sie alle zusammen aus der Mühle hinausstürmen. Alawin schultert Crysalia und läuft mit ihr hinaus – Idra sieht sich kurz nach dem Dolch um, ehe sie alle die Mühle verlassen, die knapp hinter ihnen mit einem Grollen zusammenbricht und noch einmal tiefer in den Sumpf einsackt.

    Als sich die Staubschwaden verziehen erkennen sie die geisterhaft Gestalt Praiolunds, der diesmal jedoch lächelt und Praiala zufrieden zunickt, ehe er verblasst.

    Crysalia kommt wieder zu Bewusstsein und kann den Helden berichten, was Archon Megalon von ihr wollte: einen geheimen Tunnel, der in den Hesindetempel hineinführt. Crysalia berichtet auch, dass Archon Megalon hinter einem zweiten Artefakt her war, der Salamanderkette der Hela Horas – das Artefakt, das sie nach Gareth gebracht hat und weswegen sie wohl auch angegriffen.

    Die Blutige Träne der Nacht ist ja zum Geisterbeschwören da – angeblich würde sie in Verbindung mit der Salamanderkette ungeahnte Macht entfalten. Glücklicherweise kam er nicht an die Kette heran.
    Marek hat er nur beschworen um die Träume der Hesindegeweihten auszuhorchen – und Marek hat mit seinen Racheplänen doch noch selbst betätigt und dürfte einige Personen – zusätzlich zu den bekannten opfern – umgebracht haben.

    Sie versichert den Helden ihren tiefsten Dank und bietet sich an, wenn die Helden zukünftig einmal eine Fürsprecherin in Gareth brauchen, für die Helden zu sprechen.

    Die Helden kehren erschöpft nach Gareth zurück und berichten auch den Behörden von der Mühle.

    …auf dem Rückweg verlieren Xolame und Praiala ihre Schuhe…